Spanien räumt bei der ruder-wm ab: drei boote im medaillenrennen!
Sevilla bebt! Spanien hat eine Sensation bei der Ruder-Weltmeisterschaft hingelegt und sich mit drei Booten in den Medaillenrennen positioniert. Skiff, Doppelzweier und Zweier ohne Steuermann – die Hoffnung auf deutsche Erfolge scheint geringer denn je.
Einziger stolperstein: der unaufhaltsame weißrusse
Besonders beeindruckend die Vorstellung von Aleix García im Skiff. Der Europameisterschaftszweite und Olympiabewerber zeigte bereits im Vorlauf sein Können und setzte im Halbfinale seinen Lauf aggressiv an. Nur Yauheni Zalaty mit weißrussischer Flagge konnte dem Katalanen das Wasser abringen. Der Athlet präsentierte sich von Beginn an unschlagbar und siegte mit einer Zeit von 6:56,30. García erreichte mit 6:57,74 den zweiten Platz, knapp vor dem Litauer Nemeravicius (6:58,84) und dem Dänen Seche (6:59,59). Ein Ergebnis, das Hoffnung auf eine Medaille am Sonntag macht.

Harmonie im zweier ohne: die neuseeländer lassen grüßen
Auch im Zweier ohne Steuermann glänzten Jaime Canalejo und Javier García vom Club Náutico Sevilla. Sie präsentierten sich in Topform und sicherten sich souverän einen Platz im Finale. Mit einer Zeit von 6:31,72 waren sie nur knapp hinter den herausragenden Neuseeländern (6:27,76) und vor der Schweiz (6:32,79) platziert. Die deutsche Mannschaft landete mit 6:38,22 deutlich dahinter und muss sich auf eine schwere Aufgabe am Sonntag einstellen.

Galicische klasse im doppelzweier
Rodrigo Conde und Caetano Horta vom Club Remo Miño und Club Mar de Noia zeigten ebenfalls eine beeindruckende Leistung im Doppelzweier. Nach ihrem Sieg im Vorlauf dominierten sie auch ihr Halbfinale und qualifizierten sich mit einer Zeit von 6:14,75 für das Finale. Nur die Niederlande (6:10,91) und Belgien (6:11,45) waren im Vorlauf schneller. Das Finale verspricht ein spannender Kampf zu werden.
Zusätzlich kämpfen vier weitere spanische Boote in den Finalen B (Plätze 7 bis 12) um ihre Positionen. Die spanische Mannschaft hat bewiesen, dass sie zu den Top-Teams der Welt gehört und am Sonntag alles daran setzen wird, ihre Erfolge weiter auszubauen. Ob Deutschland mithalten kann, bleibt abzuwarten.
