Sonnekalb verpasst olympia-medaille – deutsche eisschnellläufer weiter ohne erfolg

Enttäuschung für finn sonnekalb in mailand

Die Hoffnungen auf eine Medaille im deutschen Eisschnelllauf bei den Olympischen Winterspielen in Mailand sind erneut enttäuscht worden. Finn Sonnekalb, der 18-jährige Shootingstar, verpasste im Rennen über 1500 Meter deutlich das Podium. Trotz guter Vorleistungen kam er mit einer Zeit von 1:45,64 Minuten lediglich auf den 13. Platz. Das Warten auf die erste deutsche Medaille im Eisschnelllauf hält somit an.

Ein kampfbereiter sonnekalb blickt nach vorn

Ein kampfbereiter sonnekalb blickt nach vorn

Trotz des verpassten Medaillenziels zeigte sich Sonnekalb kämpferisch. Mit einem Augenzwinkern und einer Prise Selbstironie kommentierte er seine Leistung: „Es tut weh, jetzt vier Jahre warten zu müssen, bis man Olympiasieger ist.“ Der junge Athlet aus Erfurt versprühte trotz der Enttäuschung Optimismus und Tatendrang für die kommenden Jahre.

Chinesischer triumph: ning zhongyan gewinnt gold

Das Rennen über 1500 Meter dominierte Ning Zhongyan aus China. Er sicherte sich den Gold-Medaille mit einem neuen olympischen Rekord von 1:41,98 Minuten. Die Silbermedaille ging an den US-amerikanischen Sprint-Star Jordan Stolz (1:42,75), der bereits zwei weitere Medaillen in Mailand gewonnen hatte. Kjeld Nuis aus den Niederlanden komplettierte das Podium (1:42,82).

Weitere deutsche athleten verpassen top-ergebnisse

Auch die weiteren deutschen Starter konnten sich nicht in den vorderen Rängen platzieren. Hendrik Dombek (München) belegte den 19. Platz mit einer Zeit von 1:46,52, während Moritz Klein (Erfurt) mit 1:46,54 auf dem 20. Platz landete. Die Ergebnisse zeigen, dass die deutsche Eisschnelllauf-Mannschaft weiterhin vor großen Herausforderungen steht.

Sonnekalbs verlauf und die vorbereitung

Sonnekalb war im 14. von 15 Paaren gestartet, ein Startplatz, der seine guten Leistungen im Weltcup widerspiegelte. Vor dem Rennen hatte er sich nach einem viralen Infekt wieder fit gefühlt und Zuversicht für den Wettkampf geäußert. „Mir geht’s echt deutlich besser. Ich würde sagen, dass ich fast wieder bei 100 Prozent bin“, hatte er erklärt.

Fortsetzung der durststrecke für den desg

Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) wartet bereits seit den Olympischen Spielen 2014, 2018 und 2022 auf eine Medaille. In Mailand droht nun die vierte Nullrunde in Folge. Trotz der Enttäuschung bleibt die Hoffnung auf zukünftige Erfolge bestehen, insbesondere mit jungen Talenten wie Finn Sonnekalb.

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)