Skandal in südkorea: son heung-min boykottiert medien nach spott!

Schock in der südkoreanischen Nationalmannschaft! Kapitän Son Heung-min, Shootingstar der Premier League und ehemaliger HSV-Star, verweigert nach einem Eklat um Umgang mit seinem Militärdienst Medienkontakte – mitten in der WM. Die Situation droht, den Teamgeist zu gefährden und den Fokus auf die wichtigen Spiele zu lenken.

Der vorfall: spott während des trainings

Nach Berichten aus Südkorea sollen Journalisten bei einer Trainingseinheit in Guadalajara spöttische Bemerkungen über Sons Befreiung vom regulären Militärdienst gemacht haben. Diese Gespräche wurden angeblich aufgezeichnet und kursieren nun im Netz. Der Vorfall hat innerhalb des Teams für große Verunsicherung gesorgt.

Son Heung-min, der nach seinen Glanzleistungen bei den Asienspielen 2018 eine Sonderregelung erhielt, um an der WM teilnehmen zu können, reagierte sichtlich verärgert. Statt des üblichen Pflichttermins vor den Medien nach dem 2:1-Sieg gegen Tschechien blieb er stumm. Auch weitere Pressetermine mit anderen Spielern wurden kurzfristig abgesagt. Die genaue Dauer des Boykotts ist derzeit unklar.

Der koreanische Fußballverband (KFA) reagierte umgehend mit einer offiziellen Erklärung: „Der koreanische Fußballverband bedauert die unangemessenen Äußerungen einiger Medienvertreter während des Trainings der Nationalmannschaft in Guadalajara.“ Man respektiere die Arbeit der Journalisten, betonte der Verband, stehe aber auch vor der Verantwortung, die Nationalmannschaft zu schützen.

Militärdienst: eine sensible angelegenheit in südkorea

Militärdienst: eine sensible angelegenheit in südkorea

In Südkorea ist der Militärdienst für alle körperlich fähigen Männer zwischen 18 und 29 Jahren obligatorisch und dauert in der Regel 21 Monate. Son Heung-min erhielt eine Ausnahme aufgrund seiner sportlichen Leistungen, nachdem er sein Land als Kapitän bei den Asienspielen zum Sieg geführt hatte. Stattdessen absolvierte er eine dreiwöchige Grundausbildung bei den Marineinfanteristen. Diese Sonderbehandlung war bereits in der Vergangenheit immer wieder Gegenstand von Diskussionen und Kritik.

Die aktuelle Situation zeigt deutlich, wie sensibel das Thema Militärdienst in Südkorea ist und wie schnell es zu Konflikten kommen kann, wenn die Grenzen zwischen öffentlichem Interesse und dem Schutz der Privatsphäre verschwimmen. Es bleibt abzuwarten, ob Son Heung-min seinen Boykott bald aufgibt und wie sich dieser Vorfall auf die Leistung der südkoreanischen Nationalmannschaft bei der WM auswirken wird.

Die Tatsache, dass ein international gefeierter Star wie Son Heung-min so deutlich reagiert, sendet ein starkes Signal an die Medienlandschaft und unterstreicht die Notwendigkeit eines respektvollen Umgangs mit Sportlern, insbesondere in solchen Situationen.