Sinner jagt alcaraz: nur noch 1190 punkte rückstand
Das Sunshine Double ist eingefahren, und Jannik Sinner rückt Carlos Alcaraz gefährlich nah auf die Pelle. Nach dem Triumph in Miami – dem zweiten Masters-1000-Titel in Folge nach Indian Wells – trennen den Südtiroler nur noch 1190 Punkte vom Weltranglistenersten. Die Jagd ist eröffnet, und sie könnte schon am 13. April enden.
Montecarlo als möglicher wendepunkt
Die Rechnung ist simpel, aber der Druck dahinter enorm. Sinner steht in der heute veröffentlichten Rangliste bei 12.400 Punkten. Alcaraz hält mit 13.590 Punkten die Spitze – allerdings nur noch auf dem Papier. Denn beim Masters 1000 in Montecarlo, dem ersten Sandplatzturnier der Saison, verliert der Spanier die 1000 Punkte seines Vorjahrestitels. Damit schrumpft der rechnerische Rückstand Sinners auf gerade einmal 190 Punkte, bevor ein einziger Ball gespielt ist.
Gewinnt Sinner das Turnier im Fürstentum, ist die Sache erledigt. Unabhängig davon, was Alcaraz macht, kehrt der Italiener an die Weltranglistenspitze zurück. Aber selbst ein Viertelfinaleinzug beider Spieler würde reichen: Ein Runde mehr als Alcaraz, und die Nummer eins wechselt den Besitzer.TAG25 Sollte Montecarlo nicht reichen
Alcaraz und die last der sandplatzsaison
Dann ist da noch Madrid. Das Masters 1000 auf der spanischen Anlage ist ein offenes Buch: 2024 spielte keiner der beiden dort. Wer dort zuerst zuschlägt, verschafft sich einen entscheidenden Vorteil im Kampf um die Jahresendzahl eins.
Sinners Aufstieg folgt einer klaren Logik: Er gewinnt, wenn er spielt, und er spielt, wenn es zählt. Alcaraz dagegen erlebt in Miami sein blaues Wunder – Dritte Runde, Aus gegen Sebastian Korda. Die Krone wackelt, und Sinner wartet bereits direkt darunter.
