Sinner: alcaraz-fehlzeit ist ein verlust für den tennissport
Madrid – Jannik Sinner hat in Madrid auf die Nachricht des Ausfalls von Carlos Alcaraz mit Bedauern reagiert. Der italienische Tennisstar betonte, dass Alcaraz dem Tennissport fehle und seine Abwesenheit ihn nicht als bevorzugten Kandidaten für die Titel in Rom und Paris fühle. Stattdessen äußerte er seinen tiefen Respekt für den jungen Spanier und betonte, dass seine Rivalität eine besondere Bedeutung für ihn habe.
Ein aufrichtiges bedauern für den verletzten rivalen
Nach seinem Sieg gegen Benjamin Bonzi ließ Sinner verlauten, dass die Nachricht von Alcaraz‘ Verletzung ihn sehr traurig stimme. Er erklärte, dass er sich nicht damit beschäftige, ob seine Chancen nun besser seien, sondern dass er sich darauf konzentriere, sich selbst zu verbessern. „Ich bin dankbar, wenn Carlos dabei ist, weil er mich zu Höchstleistungen anspornt“, sagte Sinner in der Pressekonferenz.
Sinner zeigte Verständnis für Alcaraz‘ Situation und erinnerte an seine eigenen schwierigen Zeiten. Er wünschte ihm eine schnelle und vollständige Genesung, betonte aber, dass es wichtig sei, genügend Zeit für die Rehabilitation zu nehmen, um größere Probleme zu vermeiden. „Ich hoffe, er ist bald wieder fit und gesund, denn der Tennis braucht ihn“, fügte Sinner hinzu.

Die bedeutung der rivalität und die konzentration auf das eigene spiel
Sinner räumte ein, dass ihm Alcaraz‘ Abwesenheit fehlen werde, betonte aber, dass er sich weiterhin auf sein eigenes Spiel konzentrieren müsse. Er wies darauf hin, dass er auch im Vorjahr, als er selbst ausfiel, Schwierigkeiten hatte. „Es ist wichtig, dass ich mich auf meine Leistung konzentriere und weiterhin hart arbeite“, erklärte er. „Das ist der Schlüssel zu meinem Erfolg.“
Die Bedingungen in Madrid, einem Turnier mit historischer Bedeutung, unterscheiden sich von denen in Rom und Paris, was Sinner als zusätzlichen Anreiz sieht, sich zu verbessern. „Jedes Turnier ist eine Chance, sich weiterzuentwickeln und Höchstleistungen zu zeigen“, so der italienische Star. Er zeigte sich optimistisch, in Madrid erfolgreich zu sein und betonte, dass er alles daran setzen werde, seine Leistung zu steigern. Die Symbiose zwischen Sinner und Alcaraz, eine Mischung aus Respekt und sportlicher Konkurrenz, wird dem Tennissport fehlen, bis der Spanier wieder auf den Platz zurückkehrt.
