Sg flensburg-handewitt kassiert bittere niederlage gegen gummersbach

Schock für die sg flensburg-handewitt: deutliche niederlage in gummersbach

Die SG Flensburg-Handewitt hat einen denkbar schlechten Start in die Rückrunde der Daikin Handball-Bundesliga hingelegt. Mit einem deutlichen 26:33gegen den VfL Gummersbach musste sich das Team geschlagen geben. Die Niederlage wirft Fragen auf und könnte die Position in der Tabelle gefährden. Abhängig vom Ergebnis des heutigen Spiels zwischen dem SC Magdeburg und dem TBV Lemgo Lippe, könnte sich der Abstand zum Tabellenführer Magdeburg weiter vergrößern oder Lemgo sogar an Flensburg vorbeiziehen.

Unmissverständliche worte nach der klatsche

Unmissverständliche worte nach der klatsche

Die Stimmung nach dem Spiel war gedrückt. Besonders Kevin Möller, der dänische Europameister, sparte nicht an Kritik. „Kurz gesagt war es ein Kackspiel“, gestand der Torwart im Vereinskanal. „Wir haben alle Facetten verloren und der VfL hat verdient gewonnen. Das war wie ein kalter Beutel Wasser ins Gesicht.“ Es sei nun wichtig, aus den Fehlern zu lernen und nach vorne zu schauen, denn bereits am Sonntag wartet ein weiteres schweres Spiel.

Golla und pajović analysieren die schwächen

Golla und pajović analysieren die schwächen

Auch Johannes Golla, Vize-Europameister, sah die Gründe für die Niederlage in den eigenen Fehlern. „Wir haben zu viele technische Fehler, zu viele Fehlwürfe und zu wenig Tempo. Wir finden im gesamten Spiel nicht zu unserem Spiel“, so Golla. Trainer Aleš Pajović stimmte zu: „Die Niederlage tut weh. Wir waren von Anfang an nicht komplett da.“

Die sg sucht nach erklärungen, vermeidet aber ausreden

Pajović betonte, dass man in Gummersbach verlieren könne, aber nicht so. Er wies die Möglichkeit, die Niederlage mit der Teilnahme an der Europameisterschaft zu erklären, zurück. „Wir können natürlich mit der Europameisterschaft nach Ausreden suchen, aber wir müssen uns auf uns konzentrieren. Wir haben genug Qualität, um solche Spiele besser zu bestreiten.“

Gummersbach feiert einen überraschenden sieg

Auf der anderen Seite herrschte bei Gummersbach große Freude. Trainer Gudjon Valur Sigurdsson zeigte sich zufrieden: „Ich kann nicht viel meckern. Wir wussten vor dem Spiel – wie die SG auch – nicht, wo wir stehen. Wir waren die glücklichere Mannschaft, weil wir zu Hause gespielt haben und die Energie der Halle nutzen konnten.“

Starke deckung und rotation als schlüssel zum erfolg

Sigurdsson lobte die starke Deckungsarbeit seines Teams und die Rotation der Spieler. „Auch wenn wir in der ersten Halbzeit zu viele Fehler gemacht haben, konnten wir insgesamt genug Druck entwickeln. Ich bin stolz, wie die Jungs das gemacht haben.“ Als Belohnung gab es für das Team einen freien Tag.

Nächster gegner hsv hamburg

Für die SG Flensburg-Handewitt geht es nun darum, die Niederlage schnell zu verarbeiten und sich auf das kommende Spiel beim HSV Hamburg vorzubereiten. Der HSV hat sich gerade gegen den Tabellenletzten Leipzig blamiert und wird auf Wiedergutmachung aus sein. Das wird eine weitere große Herausforderung für die Norddeutschen.