Jasmine flury kämpft mit nagelverlust und schmerzen bei olympia in cortina

Jasmine flury kämpft mit nagelverlust und schmerzen bei olympia in cortina

Cortina d’Ampezzo – Ein schmerzhafter Start in die Olympischen Winterspiele 2026 für die Schweizer Skirennläuferin Jasmine Flury. Bei der Abfahrt der Damen am Sonntag verlor sie den Nagel am großen Zeh und muss nun mit Schmerzen die weiteren Wettkämpfe bestreiten. Ursache soll eine unglückliche Landung nach dem Duca d’Aosta-Sprung gewesen sein.

Verlorener nagel und schmerzen im skischuh

Obwohl Flury bereits im Teamwettbewerb wieder an den Start ging, spürt sie den Verlust deutlich. „Es ist schwierig, in den Skischuh reinzukommen. Auch der Druck von oben ist danach nicht angenehm“, erklärte die 32-Jährige. Die anspruchsvolle Strecke in Cortina, die insgesamt 17 Sprünge pro Rennen beinhaltet, fordert ihren Tribut. Insgesamt absolvierte Flury in den ersten Tagen bereits 68 Sprünge im Training und Wettkampf.

Kritik an den ausläufen der strecke

Kritik an den ausläufen der strecke

Die Weltmeisterin von 2023 macht die Ausläufe der Piste für ihr Problem verantwortlich. „Leider gehen mehrere nicht ins steile Gelände, was viel angenehmer wäre“, kritisierte sie. Bei einem Sprung im Flachen sei sie aufgeklatscht, woraufhin der Nagel schwarz wurde. „Der Zeh pulsierte am Abend ziemlich fest. Es ist nicht so, dass du so nicht fahren kannst. Aber ich bin sicher sehr oft barfuß unterwegs“, so Flury.

Weitere rückschläge nach knorpelschaden

Dieser Nagelverlust ist nicht der einzige Rückschlag für Jasmine Flury. Nach einer zweijährigen Pause aufgrund eines Knorpelschadens musste sie im Teamwettbewerb bereits einen Schlag ins Knie einstecken. „Nach dem Tofana-Schuss habe bei einem Sprung einen Schlag ins Knie bekommen. Ein Stich. Ich habe das gut weggesteckt, im Ziel hatte ich dann aber den Schock-Moment“, berichtete sie.

Schmerzmittel für teamkollegin suter

Auch Teamkollegin Corinne Suterkämpft mit Knieproblemen und muss nach eigenen Angaben Schmerzmittel einnehmen, um die Rennen überstehen zu können. Trotz der Schmerzen will Flury in ihrem letzten Olympia-Wettkampf alles geben. „Nach einer kurzen Verschnaufpause nehme ich nochmals alles zusammen und gebe Vollgas“, kündigte sie an.

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Die Olympischen Winterspiele in Mailand Cortina 2026 versprechen weiterhin spannende Wettkämpfe und emotionale Momente. Wir bleiben dran und berichten weiterhin über die neuesten Entwicklungen.