Sevilla: neue taktik unter garcía plaza – kampfgeist gefragt!

Luis García Plaza hat sich in seine neue Rolle als Trainer von Sevilla gewagt übernommen und kündigt bereits einen Umbruch an. Vor dem Auswärtsspiel gegen Oviedo betonte er die neue Trainingsintensität und die Notwendigkeit, eine starke Einheit zu bilden – ein klares Signal an die Mannschaft.

Ein neuer ansatz im spiel

Ein neuer ansatz im spiel

Die Eindrücke vom Training am Ramón Sánchez-Pizjuán waren eindeutig: Plaza setzt auf eine andere Herangehensweise als sein Vorgänger, Matías Almeyda. „Es ist nicht besser oder schlechter, nur anders“, erklärte der neue Coach. Almeydas Ansatz, der in Spanien eher unüblich ist, wird nun durch eine strukturiertere Spielweise ersetzt. „Hier wird mehr Wert auf eine geordnete Spielweise gelegt“, so Plaza, der gleichzeitig betonte, dass er seinem Vorgänger alles Gute wünscht. Er schickte Almeyda eine „Umarmung“, da ein Trainerwechsel immer eine schwierige Situation für den Betroffenen darstellt – eine Geste, die von Erfahrung zeugt, denn Plaza selbst hat bereits die bittere Erfahrung einer Entlassung gemacht.

Die Herausforderung für Sevilla ist klar: Die Mannschaft ist die in der Liga am meisten Gegentore kassierende, und Plaza will das unbedingt ändern. „Wir müssen die Gegentore reduzieren“, sagte er, wobei er betonte, dass dies nicht zwangsläufig eine defensivere Ausrichtung bedeuten soll. Vielmehr geht es darum, die Kommunikation im Team zu verbessern. „Es fehlt die Kommunikation, vielleicht aufgrund der Sprachbarrieren“, stellte Plaza fest. Er sieht die Notwendigkeit, dass die Spieler sich gegenseitig besser verstehen und unterstützen.

Die anstehende Partie gegen Oviedo wird ein erster Test für Plaza’s neue Philosophie. Das Team steht vor einer Aufgabe, da Oviedo zu Hause stark ist und in den letzten sechs Spielen zuhause gute Leistungen gezeigt hat. Besonders die Angreifer Fede Viñas und Reina sind gefährlich und legen eine enorme Laufleistung hin. „Oviedo ist ein starkes und intensives Team“, warnte Plaza und lobte die Arbeit seines Gegenüber, Guillermo Almada, der es geschafft hat, das Beste aus seinem Kader herauszuholen. Es wird erwartet, dass Oviedo von Beginn an aggressiv spielen wird.

Plaza mahnte jedoch, dass in schwierigen Phasen des Spiels der Teamgeist entscheidend ist. „Wenn man in einem Spielmoment in Bedrängnis gerät, muss man als Familie zusammenstehen und gemeinsam leiden“, betonte er. Er will eine Mannschaft formen, die sich gegenseitig unterstützt und kämpft – ein Team, das in jedem „Mikro-Spiel“ alles gibt. Um dies zu erreichen, braucht er Spieler, die sowohl Druck vertragen als auch Zuneigung erfahren.

Die Worte des neuen Trainers sind ein deutliches Signal: Sevilla soll sich verändern, und das beginnt mit einem neuen Spielstil und einem neuen Geist. Ob es reicht, um die Abwärtsspirale zu stoppen, wird sich am Samstag in Oviedo zeigen.