Sevilla kämpft mit schiedsrichter-entscheidungen und drohenden sperren
Nervöses unentschieden für sevilla gegen alavés
Am vergangenen Samstag musste der FC Sevilla im heimischen Sánchez-Pizjuán einen bitteren Punktgewinn gegen Alavés erkämpfen. Das 1:1 fiel erst in der Nachspielzeit, doch die Umstände trüben die Stimmung erheblich. Bereits in der 16. Minute sah Juanlu Sánchez die rote Karte, was den Nervionenses die Aufgabe zusätzlich erschwerte. Der Punktverlust gegen einen direkten Konkurrenten wie Alavés ist bereits problematisch, doch die Begleitumstände wiegen besonders schwer.

Almeydas rote karte und die reaktion des vereins
Der Verein erwartet bis spätestens morgen die Entscheidung des Wettbewerbsausschusses bezüglich der Sperre für Trainer Matías Almeyda. Dieser war ebenfalls vom Platz geflogen. Präsident José María del Nido Carrasco kontaktierte am Sonntagmorgen den Technischen Ausschuss der Schiedsrichter (CTA), um Respekt für den Verein und eine “Einheit der Kriterien” zu fordern. Zudem wird Einspruch gegen den Spielbericht von Schiedsrichter Iosu Galech Apezteguía eingelegt. Es ist bereits die zweite Rote Karte für Almeyda in dieser Saison.

Der detaillierte spielbericht: eskalation an der seitenlinie
Der Spielbericht schildert ein dramatisches Bild. Laut dem Schiedsrichter protestierte Almeyda auf “offensichtliche Weise gegen eine meiner Entscheidungen, indem er unter Einsatz von Schreien und missbilligenden Gesten auf mich einging, nachdem er wenige Minuten zuvor vom Assistenten Nr. 1 gewarnt worden war.” Nach der Roten Karte weigerte sich Almeyda, die technische Zone zu verlassen. Er betrat sogar den Platz und stellte sich dem Schiedsrichter in “herausfordernder und einschüchternder” Weise gegenüber. Die Situation eskalierte weiter, als Almeyda sich auch gegen den Vierten Offiziellen wandte.
Mögliche sperre für almeyda
Die Sperre für Almeyda könnte zwischen vier und sechs Spielen liegen. Die Rechtsabteilung von Sevilla wartet auf die Entscheidung des Wettbewerbsausschusses, um alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Eine solche Auszeit des Trainers würde die Vorbereitung auf wichtige Spiele erheblich erschweren.
Weitere platzverweise und sperren drohen
Neben Almeyda sah auch Juanlu Sánchez (doppelte Gelbe Karte) und Joan Jordán (direkte Rote Karte) den Platzverweis. Glücklicherweise erhielten keine der fünf Spieler, die sich vor einer Sperre befanden, eine Gelbe Karte und können somit ohne Gelbe Karte ins nächste Spiel gegen Getafe gehen. Die Spieler, die kurz vor einer Sperre stehen, sind: Azpilicueta, Carmona, Nianzou, Suazo und Agoumé.
Auswirkungen auf das derby gegen betis
Zwei bis drei dieser Spieler sind Stammspieler in Almeydas Aufstellung, und ihre Abwesenheit könnte die Planungen für das wichtige Derby gegen Betis empfindlich stören. Der kommende Spieltag gegen Getafe dient als wichtige Vorbereitung auf dieses prestigeträchtige Duell. Die Situation erfordert Fingerspitzengefühl und strategische Anpassungen seitens des Vereins und des Trainerteams.
Überblick über die drohenden sperren
- Matías Almeyda: 4-6 Spiele Sperre möglich
- Azpilicueta, Carmona, Nianzou, Suazo, Agoumé: Gelbe Karte würde zur Sperre führen
