Sesko-tor: hamann fassungslos – var-entscheidung spaltet fans!
Manchester, 3. Mai 2026 – Die Old Trafford Arena bebte heute, als Manchester United im packenden Duell gegen den FC Liverpool mit 2:2 die Punkteteilung erlebte. Doch der strittige Treffer von Benjamin Sesko zum vermeintlichen 2:0 sorgte für heftige Diskussionen und ließ Sky-Experte Didi Hamann die Fassung verlieren. War es ein Tor oder nicht? Diese Frage beschäftigt nun die Fußballwelt.

Ein kopfball, ein hüftstoß und eine umstrittene hand
Die Partie begann für die Red Devils wie im Traum. Innerhalb der ersten 15 Minuten trafen Matheus Cunha und Benjamin Sesko für die Gastgeber und schienen das Spiel im Griff zu haben. Doch der zweite Treffer, der zur zwischenzeitlichen Führung führte, war alles andere als sauber. Nach einem Kopfball-Abpraller von Bruno Fernandes kam der Ball auf unkonventionelle Weise auf Sesko. Er prallte zunächst an seiner Hüfte ab, bevor er vermeintlich an seinen ausgestreckten Fingern landete – eine Richtungsänderung war in der Zeitlupe deutlich zu erkennen. Sesko drückte das Spielgerät anschließend über die Linie. Ein Tor, das viele Fragen aufwarf.
Schiedsrichter Darren England zeigte zunächst auf die Mitte, während die Reds vehement protestierten. Doch auch die Video-Schiedsrichter (VAR) sahen keine Handhabe, die Tor abzulehnen. Die Entscheidung stieß auf wenig Verständnis, vor allem bei Didi Hamann. „Das ist für mich ein absolutes Rätsel! Wenn man sich das anschaut, wie der Ball die Hand berührt…“, so der ehemalige Nationalspieler sichtlich frustriert. Hamann betonte, dass es nach den aktuellen Regeln um eine Handberührung geht, die einen Treffer ausschließt – unabhängig davon, ob die Berührung absichtlich war oder nicht.
Die Regel, die polarisiert: Hamann machte deutlich, dass es ihm nicht darum gehe, ob die Regel an sich richtig sei, sondern darum, dass sie in diesem Fall konsequent angewendet werden müsse. „Ob die Regel richtig ist oder nicht, ist zweitrangig, aber du siehst, dass der Ball die Hand berührt“, erklärte er.
Trotz der umstrittenen Situation muss man Manchester United zugutehalten, dass sie vor allem in der ersten Halbzeit mit großem Spielfreude agierten. Florian Wirtz und das Team des LFC kamen nach der Pause besser ins Spiel und konnten durch einen Treffer von Dominik Szoboszlai (47.) und später Cody Gakpo (56.) ausgleichen. Doch der Schatten des strittigen Treffers von Sesko wird weiterhin über dem Spiel liegen.
Die Entscheidung des VAR wird mit Sicherheit noch lange diskutiert werden. Sie wirft ein Schlaglicht auf die immer komplexer werdenden Regeln im Fußball und die Schwierigkeit, in Echtzeit eindeutige Entscheidungen zu treffen. Fest steht: Dieser Spieltag wird als ein weiterer Denkanstoß für die Verantwortlichen des DFB und der FIFA in die Annalen eingehen.
