Serie a 32. spieltag: diese mittelfeld-stars liefern punkte – und diese verderben dein fantasy-team

Hakan Calhanoglu schlägt wieder zu, De Bruyne will nachlegen, und ein 19-jähriger Argentinier namens Nico Paz jagt den nächsten Sahnehäubchen-Score. Die 32. Serie-A-Runde rollt vom 10. bis 13. April, und wer im Fantasy-Calcio noch mitspielen will, muss jetzt klarer denn je selektieren. Die Devise lautet: Risiko nur mit Karteikärtchen, sonst fliegt dir das Budget um die Ohren.

Die unantastbaren elfen: erste klasse

Calhanoglu verwandelt derzeit jeden Elfmeter wie ein Automat, Zielinski treibt den SSC Neapel mit vier Scorerpunken in den letzten drei Partien an, und Luka Modric beweist, dass 38 Jahre kein Hindernis sind, wenn die Knöchel nach außen kippen und der Ball durch die Linie segelt. Dazu gesellen sich Vlasic, Rabiot und McTominay – allesamt in Topform und gegen defensiv anfällige Gegner gesetzt.

Die echte Waffe kommt aber aus Madrid: Nico Paz darf bei Inter Mailand erneut von Anfang an ran. Seine letzten Ballkontakte klangen nach Popcorn – knack, knack, Tor. Bei nur 7 Mio. Marktwert ein Preis-Leistungs-Wunder, aber eben auch ein Kandidat für den Bankplatz, sollte Inzaghi wieder auf Erfahrung setzen. Wer wagt, gewinnt.

Zweite reihe mit turbo: solide pluspunkte

Zweite reihe mit turbo: solide pluspunkte

Barella trifft Parma, Pasalic läuft gegen Monza auf, und Saelemaekers spielt sich nach seiner Einwechslung gegen Lecce in die Startelf. Die Punkteausbeute dieser Gruppe pendelt zwischen 6 und 8 – kein Feuerwerk, aber konstant wie ein Schweizer Uhrwerk. Wer hier streut, verliert nicht den Kopf, wer verzichtet, verschenkt Rendite.

Ein Geheimtipp: Da Cunha bei Verona. Der Brasilianer schoss in den letzten beiden Heimspielen drei Tore, bekommt aber noch kein Premium-Label. Die Roma verliert aktuell jeden zweiten Auswärtsball – ein gefundenes Fressen.

Notnagel und roulette: dritte garnitur

Notnagel und roulette: dritte garnitur

Locatelli ist wieder fit, doch Juve spielt in Bergamo – kein Selbstläufer. Frattesi darf wohl von der Bank kommen, seine letzten Sprints gegen Milan waren atemberaubend, aber 60 Minuten sind nicht garantiert. Gleiches gilt für Koopmeiners, der zwar Elfmeter schießt, gegen Florenz aber ein raues Klima erwartet.

Die Spannung: Miretti und Ederson liefern bei Heimspielen der unteren Tabellenhälfte plötzlich 7-Punkte-Schnitte. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, die Quote aber explosiv. Ideal für Spieler, die auf Herausforderer setzen müssen.

Bremsklötze: finger weg von vierten kategorie

Bremsklötze: finger weg von vierten kategorie

Gagliardini, Keita und Bondo dürfen momentan nur die Umkleidekabine betreten – Punkte gibt es dafür keine. Bei Keita steht sogar ein Startplatz in der U23 an, weil Sampdoria die Kosten drücken will. Wer sie aufstellt, verschenkt nicht nur Geld, sondern auch Nerven.

Die Statistik lügt nicht: In den letzten fünf Spieltagen sammelte diese Gruppe durchschnittlich 2,1 Punkte – und das bei voller Einsatzzeit. Ein Minusgeschäft, das man nicht einmal mit Kaffee runterspülen kann.

Fazit vor dem anpfiff

Die 32. Runde ist keine Schönwetter-Angelegenheit. Sie spiegelt die Erschöpfung vor der Meisterschaftsentscheidung wider. Setze auf Bewährtheit, streue einen jungen Wilden ein – und meide vermeintliche Schnäppchen, die nur nach Rost riechen. Wer jetachtet, der tanzt am Ende oben auf der Tabelle. Der Rest schaut von unten zu und zahlt die nächste Runde Kaffee.