Serie a: 27. spieltag liefert assist-könige und fantasie-pässe

Mailand – Kein Tor, kein Sieg, aber trotzdem der Matchwinner: Sebastiano Esposito jagte den Ball aus dem Zentrum auf Michael Folorunsho, dessen Direktabnahme beim 1:1 zwischen Parma und Cagliari wie eine Kanone ins Eck knallte. Der 21-jährige Mittelfeldspieler erntete sofort den Bonus für den Assistenten, während seine Mitspieler noch den Kunstrasen des Tardini küssten.

Como schreibt ein stück vereinsgeschichte

Der FC Como schraubt sich mit 3:1 gegen Lecce auf Platz sieben – und tut das mit einem Quartett an Vorlagen, das selbst die altehrwürdige Gazzetta dello Sport in Verzückung versetzt. Jesus Rodriguez, Perrone und Da Cunha servierten jeweils die Vorarbeit, während Banda den Gastgebern früh den Schock versetzte. Die Statistik: vier Tore, vier Assists – ein Spiel, das in den Fantacalcio-Tabellen für Pluspunkte sorgt, ohne dass ein einziger Spieler doppelt punktete.

Rom erlebte ein 3:3, das sich gewaschen hat. Pisilli, Bremer, Pellegrini und Koné lieferten vier Vorlagen ab – mehr als in jedem anderen Match des Wochenendes. Die Giallorossi zeigten sich besonders effizient bei Standards, während die Juve zweimal nach Konter-Angriffen traf. Die Partie war so offen, dass selbst der VAR zweimal den Daumen nach oben zeigte.

Milan und atalanta nutzen die räume

Milan und atalanta nutzen die räume

Die Rossoneri siegten 2:0 in Cremona. De Winter und Nkunku lieferten die letzten Pässe, doch die wahre Story war die Geschwindigkeit: Milan brauchte für besagte Konter nur 7,3 Sekunden vom Ballgewinn bis zum Tor. Atalanta wiederum setzte sich 2:1 in Sassuolo durch – Laurienté war an beiden Treffern beteiligt und bewies, war er zurzeit der formstärkste Flügelstürmer der Liga.

Die Zahlen des 27. Spieltags: 20 Assists in neun Partien – ein Wert, der die Vorgaben der UEFA-Koeffizienten-Statistik übertrifft. Die Serie A bleibt damit die Liga mit der höchsten Vorlagenquote Europas, noch vor der Bundesliga und der Premier League. Wer sich für Fantacalcio interessiert, sollte die Namen Esposito, Rodriguez und Laurienté markieren – sie liefern nicht nur Punkte, sondern auch die Stories, die den Sport am Leben halten.