Seixas attackiert tourmalet: trainingseinheit wird zum strava-fest
Paul Seixas, das französische Nachwuchstalent von Decathlon CMA CGM, hat das Trainingslager in den Pyrenäen genutzt, um nicht nur seine Form für die anstehende Tour Auvergne-Rhône-Alpes zu überprüfen, sondern auch eindrucksvoll zu demonstrieren, wo sein Potential liegt. Mit einer Vorstellung, die selbst erfahrene Profis vor Neid erblassen lässt, hat er im Vorfeld der Tour de France die Bergsprint-Königswertung im Blick.
Pyrenäen-test als vorbereitung auf frankreich
Während viele Profis noch die Füße hochlegen, hat Seixas die Gelegenheit genutzt, um sich in den steilen Anstiegen der Haute-Pyrénées zu beweisen. Nach einem hochalpinen Trainingslager in Sierra Nevada wählte er die Herausforderung der Pyrenäen, um sich optimal auf die anspruchsvollsten Etappen der kommenden Saison vorzubereiten. Am vergangenen Wochenende stand dabei ein besonders intensives Programm auf dem Plan: 136 Kilometer an der Seite von Nicolas Prodhomme und Matthew Riccitello, gefolgt von einer 100 Kilometer langen Schlussetappe, die exakt den Streckenverlauf der 6. Etappe der Tour de France widerspiegelte.
Die letzten 100 Kilometer beinhalteten den Col d’Aspin (12 Kilometer mit 6,5 % Steigung) und den legendären Tourmalet (17,1 Kilometer mit 7,3 % Steigung), bevor es hinab nach Gavarnie-Gèdre und wieder hinauf auf den Giganten erfolgte. Am Sonntag wurde das Programm wiederholt, mit einer ähnlichen Route und erneutem Anstieg auf den Tourmalet von der anderen Seite.

Strava-bestzeit auf dem tourmalet
Besonders beeindruckend war Seixas’ Leistung auf einem 10,1 Kilometer langen Abschnitt des Tourmalet, der eine durchschnittliche Steigung von 6,9 % aufweist. In einer Zeit von 25:25 Minuten überquerte er diesen Abschnitt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 24 km/h und sicherte sich damit die Strava-Bestzeit – und das in 35 Sekunden schneller als Lenny Martinez (Bahrain Victorious) bei seinem Besuch im Juli. Die Zahl spricht für sich: Ein junger Mann, der nicht nur die Anstiege liebt, sondern auch das Potential hat, die etablierte Garde herauszufordern.
Die Dominanz von Seixas auf dem Tourmalet unterstreicht seine außergewöhnliche Form und sein Engagement für die Vorbereitung auf die anstehenden Rennen. Es bleibt abzuwarten, ob er seine beeindruckende Form auch bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes und später bei der Tour de France bestätigen kann. Aber eines ist klar: Paul Seixas ist ein Name, den man sich merken sollte.
