Svajdas sturz: french open traum platzt – cobolli feiert!

Paris – Ein Schrecksekunde, ein harter Aufprall und dann die bittere Erkenntnis: US-Tennis-Hoffnung Zachary Svajda ist bei den French Open früh ausgeschieden. Sein Traum vom Viertelfinale zerplatzte in einem dramatischen Fünf-Satz-Krimi gegen den italienischen Routinier Flavio Cobolli.

Ein sturz, der mehr als nur schmerzen verursachte

Ein sturz, der mehr als nur schmerzen verursachte

Die Szene war unfreiwillig komisch und zugleich schmerzhaft: Svajda jagte im dritten Spiel des ersten Satzes verzweifelt einem Ball hinterher, als er mit voller Wucht gegen den Stuhl des Schiedsrichters krachte. Der Aufprall war heftig, Svajda blieb benommen liegen. Cobolli zeigte sich sichtlich besorgt und erkundigte sich nach dem Zustand seines Gegners. Nach einer kurzen Verschnaufpause konnte Svajda das Spiel fortsetzen, doch der frühere Schock war spürbar.

Die Partie entwickelte sich zu einem nervenzerreißenden Kampf. Svajda zeigte zwar kämpferischen Einsatz, doch Cobolli, der im April bereits Alexander Zverev in München bezwungen hatte, war letztlich zu stark. Mit 2:6, 3:6, 7:6 (7:3), 6:7 (5:7) ging der Amerikaner leer aus.

Die Erleichterung stand Cobolli ins Gesicht geschrieben. „Das Spiel war bis zum Schluss offen“, erklärte der 24-Jährige nach seinem Sieg. „Ich habe mir fast in die Hose gemacht – so knapp war es!“ Mit seinem Einzug ins Viertelfinale schreibt Cobolli Geschichte, denn erstmals in seiner Karriere steht er bei einem Grand-Slam-Turnier unter den letzten Acht.

Neben Cobolli haben auch seine Landsleute Matteo Berrettini und Matteo Arnaldi die Chance, am Dienstag das Viertelfinale zu erreichen. Berrettini trifft auf Juan Manuel Cerundolo, der zuvor überraschend den als haushohen Favoriten gehandelten Jannik Sinner ausgeschaltet hat. Arnaldi bekommt es mit Frances Tiafoe zu tun. Ob Italien am Ende das Turnier dominiert, bleibt abzuwarten – aber eines ist klar: Die French Open 2026 werden in die Geschichte eingehen.