Scl tigers stopfen löcher mit schweden-power – pettersson kommt

Die Gerüchte kochten seit Wochen, jetzt liegt Schwarz auf Weiß: Emil Pettersson wechselt zu den SCL Tigers. Der 32-jährige Center unterschreibt in Langnau einen Einjahresvertrag und rückt zum zweiten Schweden neben Jonathan Dahlen ins Emmental. Die Import-Fraktion ist damit komplett – und das kurz vor dem Start der heißen Phase.

Pettersson liefert zahlen, nicht nur sprüche

In Timra war er der Spielmacher: 15 Tore, 31 Assists, einer der Top-Scorer der gesamten Saison. Die Tigers verpflichten einen Center, der Powerplay kennt, Scheiben behält und in der Offensive denkt. Genau das, was Langnau zuletzt fehlte. Sportchef Pascal Müllerspricht von „charakterstarker Mentalität“, meint damit aber vor allem: Pettersson rennt nicht weg, wenn es eng wird.

Die Rechnung der Tigers ist einfach: acht Importlizenzen, acht fixe Namen. Neben Pettersson und Dahlen stehen die Finnen Juuso Riikola und Santtu Kinnunen auf der blauen Linie, dazu die beiden finnischen Stürmer Hannes Björninen und Saku Mäenalanen. Schweden-Power plus finnisches Arbeitstier-Duo – das klingt nach Balance, nicht nach Luxus.

Malone muss gehen – ein abschied ohne drama

Malone muss gehen – ein abschied ohne drama

Platz macht, wer keinen Vertrag mehr bekommt. Sean Malone liefert sich selbst das letzte Interview, bedankt sich in der Mitteilung, packt die Koffer. Zwei Jahre lang lief er für die Tigers auf, kehrte im Winter 2026 aus Örebro zurück, doch die Zahlen sprachen gegen eine Verlängerung. Malone geht, Pettersson kommt – härter, produktiver, typisch Tigers.

Die Message an die Konkurrenz: Langnau will nicht nur mitspielen, sondern den Anschluss an die Top-6 wahren. Die Transferperiode ist noch lang, aber der Kader steht. Wer jetzt noch zündeln will, muss sich beeilen. Die Tigers haben ihre Hausaufgaben gemacht – und ein Schweden, der weiß, wie man Tore macht.