Schweizer dominanz im olympia-training: odermatt und co. zeigen stärke in bormio
Erste trainingsläufe in bormio: schweizer an der spitze
Die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina d'Ampezzo laufen auf Hochtouren. Obwohl die offizielle Eröffnungsfeier erst am 6. Februar stattfindet, haben die alpinen Skirennläufer bereits mit den ersten Trainingsläufen begonnen. In Bormio zeigten die Schweizer Athleten gleich zu Beginn eine beeindruckende Leistung und demonstrierten ihre Stärke auf der Olympia-Strecke.

Odermatt souverän, cochran-siegle am schnellsten
Marco Odermatt, das Aushängeschild des Schweizer Teams, absolvierte eine lockere Trainingsfahrt und platzierte sich dennoch unter den schnellsten Fahrern. Die Bestzeit des Trainings sicherte sich jedoch Ryan Cochran-Siegle aus den USA. Dennoch ist die Schweizer Leistung beeindruckend: Mit Odermatt (Platz 3), Alexis Monney (4.), Franjo von Allmen (7.) und Stefan Rogentin (8.) landeten gleich vier Schweizer Athleten in den Top 8.

Schwierige bedingungen und ein schrecklicher sturz
Die Trainingsbedingungen waren nicht ideal. Die Sonne blieb größtenteils versteckt, was die Sicht erschwerte. Trotzdem zeigten die Athleten beeindruckende Leistungen. Schatten trübten jedoch einen unglücklichen Zwischenfall: Der Norweger Fredrik Möller stürzte und zog sich dabei offenbar eine Schulterverletzung zu. Er musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. Wir wünschen ihm eine schnelle und vollständige Genesung.
Hintermann kämpft um startplatz, italienische hoffnung
Niels Hintermann, der sich noch mit Rogentin um den vierten und letzten Schweizer Startplatz duelliert, verlor etwas Zeit im Vergleich zu seinen Teamkollegen und belegte Platz 18. Als vielversprechende Hoffnung für Italien zeigte sich Giovanni Franzoni mit dem zweiten Platz im Training. Er deutet an, dass er ein ernstzunehmender Konkurrent sein wird.
Odermatt mit steigerungspotenzial
Besonders Marco Odermatt verfügt über noch erhebliche Reserven. Er bremste bereits vor dem Ziel leicht ab, nahm dem zu diesem Zeitpunkt führenden Vincent Kriechmayr jedoch trotzdem 60 Hundertstelsekunden ab. Auch Monney und von Allmen haben noch nicht alle Trümpfe ausgespielt und besitzen großes Steigerungspotenzial für das Rennen am Samstag. Die Vorfreude auf die kommenden Wettkämpfe steigt.
Ausblick auf das rennen am samstag
Die Trainingsläufe haben gezeigt, dass die Schweizer in Topform sind und zu den Favoriten für die kommenden Rennen gehören. Es bleibt abzuwarten, ob sie diese Form auch im eigentlichen Wettkampf bestätigen können. Die Konkurrenz schläft jedoch nicht und wird alles daran setzen, um ihnen das Leben schwer zu machen. Wir werden berichten!
