Schweiz scheitert im viertelfinale an finnland – dramatisches ende nach verlängerung
Enttäuschung nach packendem spiel
Die Schweizer Eishockeynationalmannschaft ist im Viertelfinale der Olympischen Spiele gegen Finnland knapp mit 2:3 nach Verlängerung gescheitert. Bis zur 54. Minute sah es für das Team von Trainer Patrick Fischer noch sehr gut aus, führte es doch komfortabel mit 2:0. Doch dann kam die Wende, die zu großer Enttäuschung führte. Die Niederlage fühlt sich für die Spieler und den Trainer wie ein verpasste Riesenchance an.

Fischers wut und enttäuschung
Patrick Fischer zeigte sich nach dem Spiel sichtlich frustriert. "Ich bin stinksauer", so der Coach. "Wir wollten unbedingt gewinnen und haben eigentlich alles richtig gemacht." Die Emotionen nach der Niederlage seien schwer zu beschreiben, sie erinnerten ihn an ein verlorenes WM-Finale. "Wir hatten das Spiel im Griff, haben es aber am Ende aus der Hand gegeben. Das ist extrem schade und enttäuschend.", fasste er zusammen.

Ungünstiges eigentor entscheidet das spiel
Ein unglückliches Eigentor von Jonas Siegenthaler kurz vor dem Ende des dritten Drittels sollte sich als entscheidend erweisen. Er lenkte die Scheibe im Gewühl unabsichtlich ins eigene Netz ab. "Das ist Eishockey", kommentierte Siegenthaler die Situation resigniert. "Die Scheibe springt manchmal etwas herum und es sind immer viele Spieler vor dem Tor.", fügte er hinzu.
Josi und genoni betonen den schmerz der niederlage
Auch Roman Josi und Leonardo Genoni konnten den Schmerz der Niederlage kaum verbergen. Josi betonte den Teamgeist und den Stolz auf die Mannschaft, während Genoni die verpasste Chance auf eine Medaille bedauerte. Beide betonten, wie sehr es weht, so knapp an einer Medaille vorbeizuschrammen. Genoni zeigte erneut sein Können im Tor, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.
Ausblick auf die zukunft
Philipp Kurashev blickte bereits nach vorne: "Jetzt müssen wir vier Jahre warten, bis wir die nächste Chance erhalten werden." Trotz der Enttäuschung bleibt die Hoffnung auf zukünftige Erfolge bestehen. Das Team hat bewiesen, dass es zu Großem fähig ist und wird sich mit neuem Elan auf die nächsten Herausforderungen vorbereiten.
Schweizer kampfgeist und das verpasste olympia-märchen
Das Spiel zeigte den unbedingten Kampfgeist der Schweizer Mannschaft. Trotz des bitteren Endes können die Spieler stolz auf ihre Leistungen sein. Die Fans hatten auf ein Olympia-Märchen gehofft, doch dieses endete leider im Viertelfinale. Die Enttäuschung ist groß, aber der Schweizer Eishockey wird zweifellos auch in Zukunft auf höchstem Niveau spielen.
