Schroven-deal: dhfk sichert sich rückraum-verstärkung – piroch-zukunft ungewiss

Leipzig bangt um die Liga, und die Planungen für die 2. Bundesliga laufen bereits auf Hochtouren. Ein Hoffnungsschimmer für den SC DHfK Leipzig: Mit Finn Schroven kommt ein vielversprechender Rückraumspieler vom Zweitligisten Bayer Dormagen. Doch der Transfer wirft auch Fragen nach der Zukunft von Tomas Piroch auf.

Neuer rückraum-motor für die abstiegskampf

Neuer rückraum-motor für die abstiegskampf

Die Lage für den SC DHfK Leipzig in der Handball-Bundesliga ist ernst. Das Nachholspiel gegen den VfL Gummersbach, ein vermeintlicher „Must-Win“, deutet wenig auf eine Wende hin. Während die Verantwortlichen sich bereits mit den Konsequenzen eines Abstiegs auseinandersetzen, präsentieren sie nun einen Lichtblick: Finn Schroven, 22 Jahre alt und 1,90 Meter groß, wird den DHfK verstärken. Der Vertrag, wie Sport BILD berichtet, ist bereits unterzeichnet. Schroven soll im rechten Rückraum für neue Impulse sorgen.

Die Konkurrenz ist groß. Neben Franz Semper, dessen Vertrag bis 2030 verlängert wurde – unabhängig von der Liga –, steht noch Tomas Piroch unter Vertrag. Der tschechische Nationalspieler kam im vergangenen Sommer und konnte die Erwartungen bislang kaum erfüllen. Sollte der DHfK absteigen, wäre sein Vertrag hinfällig. Doch selbst bei Verbleib in der Liga, so Sport BILD, soll Piroch gehen. Gerüchte besagen, dass er Angebote von Bergischer HC und HSG Wetzlar vorliegen könnten – ein Abgang in die erste Liga scheint wahrscheinlicher.

Schroven wechselt für eine Ablösesumme im fünfstelligen Bereich, was angesichts seiner aktuellen Situation und seines Potenzials durchaus eine sinnvolle Investition sein könnte. Schließlich hatte Dormagen seinen Vertrag erst im Januar bis 2027 verlängert. In der 2. Liga erzielte er in dieser Saison bereits 108 Tore aus 170 Versuchen – eine beeindruckende Quote, die Hoffnung auf eine Steigerung im DHfK-Trikot weckt.

Die Verpflichtung von Schroven ist mehr als nur ein Transfer; sie ist ein Zeichen des Kampfgeistes und des Willens, den Abstiegskampf mit neuen Kräften anzugehen. Ob Piroch diesen Kampf begleiten wird, bleibt abzuwarten. Die Entscheidung könnte entscheidend für die Zukunft des DHfK Leipzig sein.