Schock in santa clara: türkei scheitert bei wm-comeback!
Die Traumreise der türkischen Nationalmannschaft bei der FIFA WM 2026 endete jäh und schmerzhaft in Santa Clara. Nach der 0:1-Niederlage gegen Paraguay gegen Paraguay steht der Verbleib in der Gruppenphase bereits fest – ein Desaster für eine Mannschaft, die mit großen Erwartungen ins Turnier gestartet war und von einem jungen Star wie Arda Güler getragen werden sollte.

Gülers entschuldigung: „beschämend“
Die Enttäuschung war greifbar, als Arda Güler, sichtlich fassungslos, in den kalifornischen Nachthimmel starrte. Tränen der Enttäuschung liefen über die Gesichter seiner Mitspieler. Die Worte des jungen Real-Madrid-Stars, die er nach dem Spiel bei „MagentaTV“ fand, trafen die Stimmung perfekt: „Es ist beschämend.“ Ein klares Bekenntnis zur Verantwortung und eine ehrliche Entschuldigung an die Fans, die in großer Euphorie das Team unterstützt hatten.
Die Atmosphäre in den türkischen Fankneipen am Bosporus, auf den Kölner Ringen und in Berliner Cafés war am frühen Samstagmorgen gedämpft. Über 9000 Flugkilometer entfernt hatten die Fans mitgefiebert, doch die bittere Realität konnte nicht mehr vertauscht werden. Die Niederlage gegen Paraguay bedeutete das vorzeitige Aus.
Doch was genau ist schiefgelaufen? Halil Altıntop, ehemaliger Nationalspieler, brachte es auf den Punkt: „Wir müssen das erst einmal sacken lassen. Es gibt sehr, sehr viele Fragezeichen.“ Die Mannschaft verfügt zwar über individuelle Klasse, doch offenbar fehlte es an der nötigen Reife und mentalen Stärke, um mit dem enormen Druck umzugehen. Die Tatsache, dass bereits im vermeintlichen „Endspiel“ gegen Paraguay nach nur 64 Sekunden ein Schocktreffer fiel, spricht Bände.
Die bittere Ironie: Auch die frühe Roten Karte gegen Miguel Almirón, die nach der neuen FIFA-Regel folgerichtig ausgesprochen wurde, konnte die Wende nicht herbeiführen. Über eine halbe Stunde spielte die Türkei in Überzahl, doch der erlösende Ausgleich blieb aus. Die mangelnde Chancenverwertung ist ein weiteres Problem: 62 Schüsse in zwei Spielen – davon lediglich zwölf aufs Tor und keiner davon im Netz. Das Glück war definitiv nicht auf der Seite des türkischen Teams.
Vincenzo Montella, der italienische Trainer, versuchte, die Situation herunterzuspielen: „Ich kann meinen Spielern nichts vorwerfen. Sie haben Herz und Seele gezeigt.“ Doch die Frage, ob er der richtige Mann für die Zukunft der türkischen Nationalmannschaft ist, schwebt nun über allem. Sein Verbleib ist nach diesem katastrophalen WM-Auftritt äußerst fraglich.
Die Niederlage gegen Australien im ersten Spiel (0:2) hatte bereits früh Alarmglocken schrillen lassen. Die Hoffnung auf ein erfolgreiches Comeback nach 24 Jahren ist damit geplatzt. Die Türkei muss nun eine schmerzhafte Analyse ziehen und die notwendigen Schritte unternehmen, um in Zukunft wieder zu den internationalen Top-Teams zu gehören. Die Euphorie, die vor dem Turnier herrschte, ist verflogen, und der Fokus liegt nun auf der Zukunft – einer Zukunft, die mit vielen Fragezeichen und harten Entscheidungen verbunden ist.
