Paraguay schockt türkei – und dieser vorfall polarisiert!

Dramatik pur in der WM-Vorrunde: Paraguay setzte sich gegen die Türkei mit 1:0 durch, doch der Sieg schmeckt aufgrund einer bizarren Szene bitter. Matchwinner Matías Galarza sorgte nicht nur für den entscheidenden Treffer, sondern auch für Kopfschütteln im Expertenlager – und das aus einem unerwarteten Grund.

Ein raub der schande? galarzas fragwürdige geste

Ein raub der schande? galarzas fragwürdige geste

Die Partie war längst entschieden, Paraguay feierte den Sieg, als es zu der eigentlichen Aufregung kam. Bei einer Rudelbildung entwendete der Stürmer von Atlanta United schlichtweg die Uhr des Schiedsrichters Iván Barton. Während sich Barton verzweifelt nach dem Gerät umsah, schnallte sich Galarza die Uhr demonstrativ um sein Handgelenk. Ein Verhalten, das selbst gestandene Experten sprachlos machte.

Patrick Ittrich, erfahrener Schiedsrichter-Experte bei MagentaTV, äußerte sich fassungslos: “Was geht in so einem Spieler vor? Was ist mit ihm?” Er gestand zwar, selbst schon mal im Getümmel Gegenstände verloren zu haben, betonte aber, dass man als Schiedsrichter stets auf die Kooperation der Spieler zählen könne. “Jetzt ganz ehrlich, in dem Fall: Crazy!”, urteilte Ittrich.

Die Situation war angesichts der Bedeutung des Turniers umso bemerkenswerter. Paraguay hat sich somit überraschend für die nächste Runde qualifiziert, während die Türkei bereits nach zwei Spieltagen die Segel streichen muss. Die Reaktion der türkischen Fans ließ nicht lange auf sich warten.

Doch die Geschichte hat ein überraschendes Ende: Galarza gab die Uhr später doch noch zurück. Auf dem Weg in die Kabine konnte man beobachten, wie Schiedsrichter Barton hektisch an seinem Gerät herumschraubte, offenbar um den Schaden zu beheben. Eine kleine Genugtuung für den Unparteiischen, der während des Spiels ohnehin bereits unter enormem Druck stand.

Galarza hatte bereits in der zweiten Minute für Paraguay getroffen und damit den Grundstein für den Sieg gelegt. Die Uhr-Affäre wird jedoch sicherlich noch lange in den Köpfen der Fußballfans nachhallen und die Frage aufwerfen, wie viel Respekt Profifußballer ihrem Gegenüber entgegenbringen. Die Disziplinarkommission der FIFA wird den Vorfall wohl noch genauer unter die Lupe nehmen.