Schock in ried: dfb-auswahl patzt gegen österreich!

Ried – Der Schock sitzt tief: Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat im zweiten Duell gegen Österreich überraschend einenPunkt verschenkt und damit den Matchball zur WM 2027 vergeben. Ein 0:0, das mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert und die Ambitionen des DFB-Teams vor dem entscheidenden Spiel gegen Norwegen deutlich beschneidet.

Defensive stabil, angriff ideenlos

Defensive stabil, angriff ideenlos

Was für eine Leistung! Nach dem klaren 5:1-Erfolg in Nürnberg hatte Bundestrainer Christian Wück noch deutliche Worte der Kritik gefunden. Es seien „nur sehr wenige an ihre Leistungsgrenze gekommen“, so der Trainer. Doch in Ried offenbarte die DFB-Elf eine erschreckende Angriffslosigkeit. Die Gastgeberinnen ließen den Deutschen den Ball, und dieser wurde bestenfalls lustlos hin- und hergeschoben. Eine frühe Großchance von Jule Brand (4.) vergab sie durch eine Glanzparade von Torhüterin Mariella El Sherif. Der Rest war – mau.

Die neu formierte Abwehr um Janina Minge, die einzig Konstante in der deutschen Hintermannschaft, hatte zwar wenig zu tun, doch das lag eher an der Inaktivität des eigenen Angriffs. Wück, dessen stoisches Betrachten der Partie an der Seitenlinie wenig Hoffnung auf eine schnelle Besserung vermittelte, schüttelte sichtlich frustriert den Kopf. Die Präzision im letzten Drittel ließ zu wünschen übrig – ein Problem, das sich schon gegen Österreich in Nürnberg zeigte.

Die rote Karte von Janina Minge (79.), eine vermeidbare Notbremse, machte die Situation dann auch noch komplizierter. Das DFB-Team musste die Partie in Unterzahl überstehen und tat dies ohne wirkliche Gefahr für das österreichische Tor.

Lo que nadie cuenta es que die Leistung heute eine deutliche Warnung für das Spiel gegen Norwegen darstellt. Ein Sieg ist nun unerlässlich, um das Ticket für die WM in Brasilien nicht zu verpassen. Doch mit dieser Vorstellung wird es schwer.

Die deutsche Mannschaft muss sich schleunigst was einfallen lassen, denn die Zeit drängt. Am kommenden Spieltag gegen Norwegen in Köln gilt es, die fehlende Souveränität und Stabilität wiederzufinden – und vor allem, wieder effektiv nach vorne zu spielen. Sonst winkt die bittere Enttäuschung.

Die Faszination, die der deutsche Frauenfußball ausstrahlt, stand heute in Ried zur Debatte. Ein glanzloser Auftritt, der zeigt, dass es noch viel Arbeit zu tun gibt. Die Fans dürfen hoffen, dass Köln eine Wende bringt.