Schock in kanada: wm-spiel unterbrochen – koné schwer verletzt!
Ein Fußballspiel, das in Freude auslaufen sollte, endete abrupt im Schatten einer dramatischen Verletzung. Kanada feierte einen glänzenden 6:0-Sieg gegen Katar bei der Weltmeisterschaft, doch die jubelnden Gesichter verblassten angesichts einer Szene, die jedem Zuschauer den Atem raubte.
Die partie im überblick: tore, var-kontroversen und ein verrückter coach
Die Kanadier demonstrierten ihre Überlegenheit von Beginn an. Bereits in der 16. Minute brachte Alistair Johnston Kanada in Führung, nachdem Richie Laryea einen kraftvollen Schuss aus zwölf Metern abgegeben hatte, den Torwart Mahmoud Abunada nur nach vorne ablenken konnte. Cyle Larin staubte ab. Nur wenige Minuten später, in der 29. Minute, erhöhte Jonathan David mit einem sehenswerten Volleyschuss auf 2:0, dabei agierte er vor den Augen von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Die VAR-Technologie sorgte kurz darauf für Aufregung, als ein Foul von Homam Al-Amin an Tajon Buchanan einen Elfmeter vermuten ließ. Doch der Video-Schiedsrichter entschied, dass das Foul knapp außerhalb des Strafraums begangen wurde und gab zudem die Rote Karte für den Katarer.
Trainer Jesse Marsch zeigte eine derben Jubel, nachdem der Elfmeter nicht gegeben wurde. Er führte eine bizarre Tanzbewegung aus, die an einen DJ erinnerte, der Schallplatten scratcht – eine Szene, die lange in Erinnerung bleiben wird. Nach der Pause erhöhte David auf 3:0, gefolgt von Salibas 4:0, bei dem er mit den Fingern eine Acht formte, als Zeichen der Unterstützung für den verletzten Koné. Mohamed Al-Mannai unterlief dann ein Eigentor zum 5:0, bevor David seinen dritten Treffer des Spiels zum 6:0 erzielte. Alphonso Davies, nach seiner Verletzung wieder im Kader, blieb geschont, ebenso wie Co-Trainer Paul Stalteri, der 2004 mit Werder Bremen das Double gewann.

Die schock-szene: madibos foul und konés verletzung
Doch all diese Tore verblassten im Vergleich zu dem, was in der 52. Minute geschah. Assim Madibo von Katar foultete Ismaël Koné von Kanada unsanft von hinten. Sofort eilten Betreuer und Ärzte auf den Platz, um Erste Hilfe zu leisten. Die Mitspieler bildeten einen Schutzwall um den Verletzten, um die Behandlung vor neugierigen Blicken zu verbergen. Koné wurde auf einer Trage aus dem Stadion gebracht, begleitet von tosendem Applaus. Madibo, der die Rote Karte erhielt, schien selbst geschockt und wurde von seinem kanadischen Pendant Buchanan getröstet. Koné selbst winkte ins Publikum und versicherte Madibo, dass er keine Schuld trage – eine Geste der Fairness, die in diesem Moment besonders berührte.
Die Verletzung von Ismaël Koné wirft einen langen Schatten auf diesen ansonsten klaren Kanadischen Sieg. Es bleibt zu hoffen, dass der Spieler bald wieder vollständig genesen ist.
