Schock für den dfb: karl verpasst wm – nagelsmann reagiert

Ein Schlag ins Gesicht für den deutschen Fußball: Nationalspieler Lennart Karl muss seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft aufgrund eines Muskelbündelrisses verpassen. Der 18-Jährige äußerte sich emotional auf Instagram und drückte seine Enttäuschung über das verpasste Großereignis aus. Ein herber Rückschlag für den DFB und ein Schock für den FCBayern München.

Wer rückt für den verletzten shootingstar nach?

Wer rückt für den verletzten shootingstar nach?

Die Nachricht von Karls Verletzung traf Bundestrainer Julian Nagelsmann unerwartet. Für den verletzten Mittelfeldspieler rückt nun Assan Ouédraogo von RB Leipzig ins Aufgebot. Karl hatte sich im Training verletzt, nur wenige Tage vor dem Beginn der WM. Der Shootingstar des FC Bayern München hatte sich mit einer starken Debütsaison und überzeugenden Leistungen für die Nominierung qualifiziert. Doch das Pech war ihm wider.

“Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll”, schrieb Karl auf Instagram. “Aber es tut einfach unbeschreiblich weh, das größte Turnier verpassen zu müssen.” Er betonte, dass er “alles dafür getan” habe, um fit zu werden, aber Verletzungen seien oft “zum unglücklichsten Zeitpunkt” zu verzeichnen. Die Bilder von ihm, erschöpft auf dem Rasen liegend, zeigten die tiefe Enttäuschung des jungen Talents.

Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, zeigte sich besorgt, betonte aber auch die große Zukunft, die in Karl steckt. “So ein kurzfristiges Verpassen einer WM tut natürlich extrem weh, und die Nachricht war für den ganzen FC Bayern ein Schock – aber es ändert nichts daran, wie viel Talent, Leidenschaft und Zukunft in Lenny stecken. Er hatte sich diese WM durch seine überragende erste Profisaison mehr als verdient.”

Der FC Bayern wird Karl in München an seinem Comeback unterstützen. Eberl versprach ihm “alle Unterstützung, die er benötigt”. Karl selbst blickt bereits nach vorne und kündigte an, “stärker zurückzukommen”. Ein Versprechen, das Mut macht und zeigt, dass der junge Mann aus dieser bitteren Erfahrung gestärkt hervorgehen wird. Denn eines ist klar: Lennart Karl ist noch lange nicht am Ende seiner fußballerischen Reise.