Schmid scheitert: us open ohne deutsche hoffnung

Shinnecock Hills – Ein jähes Ende für Matti Schmid bei den US Open. Der deutsche Golfprofi verpasste den Cut und muss seine Hoffnungen auf ein starkes Ergebnis bei diesem Major abhaken. Nach einer verkrampften zweiten Runde, in der nichts gelang, verabschiedete sich Schmid frühzeitig vom Turniergeschehen.

Die enttäuschung nach dem schwachen auftritt

Die enttäuschung nach dem schwachen auftritt

Nach der Auftaktrunde, die bereits keine Glanzleistung war, präsentierte Schmid am heutigen Tag erneut eine schwache Vorstellung. Mit einer Runde von 77 Schlägen, 14 Schläge über Par, war er weit von den Top-Platzierungen entfernt. Bereits nach fünf Löchern war klar, dass der Tag für ihn nicht gut laufen würde: drei Bogeys und ein Doppel-Bogey zeigten, wie schwierig er die Bedingungen fand. Die starken Winde machten ihm sichtlich zu schaffen, er fand keinen Rhythmus und konnte nicht an die Leistung anknüpfen, die er erst vor Kurzem bei der PGA Championship zeigte, wo er mit Rang vier sein bestes Major-Ergebnis seiner Karriere erreichte.

Während Schmid enttäuschte, scheint Wyndham Clark den Turniermeistertitel in greifbarer Nähe zu haben. Der Amerikaner führt das Feld mit sieben Schlägen unter Par an, gefolgt von Matt Fitzpatrick (England), Xander Schauffele (USA), Sam Stevens (USA) und Tom Kim (Südkorea), die alle vier Schläge mehr benötigen. Scottie Scheffler, Weltranglistenerster, bleibt zwar im Rennen, liegt aber mit sieben Schlägen Rückstand auf Clark noch hinter dem führenden Amerikaner.

„Die größte Herausforderung ist der Wind“, erklärte Scheffler nach seiner Runde. „Es ist extrem schwierig, unter diesen Bedingungen zu spielen und die Geschwindigkeiten beim Putten richtig einzuschätzen.“ Die Bedingungen am Kurs von Shinnecock Hills fordern die Spieler in mehrfacher Hinsicht heraus, und Schmid offenbar am meisten.

Die bittere Wahrheit ist: Schmid verpasste eine Chance, sich im internationalen Golfsport weiter zu etablieren. Seine Leistung bei den US Open wird ihm sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben – als eine Lektion, die es zu verarbeiten gilt. Ob er bei den kommenden Turnieren wieder in Form kommt, bleibt abzuwarten.