Schalke rettet sich im chaos – fürths traum geplatzt

Ein spätes Tor von Dejan Ljubicic hat Schalke 04 vor einer empfindlichen Niederlage bewahrt und den Traum der SpVgg Greuther Fürth von einem Befreiungsschlag zerstört. Das 1:1 im Ronhof war ein Spiel voller Aufregung, strittiger Entscheidungen und letztlich einem glücklichen Punkt für die Gäste.

Der var-entscheid, der fürth den sieg verwehrt

Der var-entscheid, der fürth den sieg verwehrt

Die Gastgeber hatten das Spiel zunächst besser im Griff und gingen durch Dennis Srbeny in Führung. Doch die Freude währte nicht lange, denn ein vermeintliches 2:0 durch Edin Dzeko wurde vom VAR aufgrund einer minimalen Abseitsstellung von Srbeny aberkannt. Eine Entscheidung, die im Stadion für massive Proteste sorgte und die Stimmung kippen ließ.

Schalke, lange Zeit blass und ohne Durchschlagskraft, zeigte nach der Pause zumindest Moral. Dennoch schien das Momentum klar bei Fürth zu liegen, bis Ljubicic mit einem fulminanten Schuss aus gut 17 Metern den Ausgleich erzielte. Ein Tor, das aus dem Nichts kam und die Partie drehte.

Die Schlussphase war ein offener Schlagabtausch, doch keine der beiden Mannschaften konnte mehr einen klaren Vorteil erzielen. Schalke verteidigte seine Tabellenführung mit einem Zähler Vorsprung, während Fürth weiterhin im Abstiegskampf steckt. Die Enttäuschung bei den Hausherren war nach dem Abpfiff deutlich spürbar.

Für Schalke war es ein Arbeitssieg, der vor allem durch individuelle Klasse und eine Portion Glück zustande kam. Für Fürth hingegen bleibt die bittere Realität: trotz einer kämpferischen Leistung und eines starken Auftritts springt zu wenig Zählbares dabei heraus. Die nächste Chance zur Befreiung folgt bereits am kommenden Wochenende.

Die VAR-Entscheidung bleibt jedoch der Aufhänger dieses Spiels. War die Abseitsstellung wirklich so eindeutig, dass sie den Fürthern den Sieg verwehrt? Eine Frage, die die Gemüter auch in den kommenden Tagen noch beschäftigen wird.