Sassuolo schlägt atalanta und fliegt auf platz acht

Der FC Sassuolo wirft die Atalanta aus Bergamo mit 2:1 aus dem Mapei-Stadion und schiebt sich damit auf Rang acht der Serie A. Trainer Fabio Grosso sprach nach dem Schlusspfiff von einer „verrückten Partie“ – und meinte damit nicht nur das frühe Aus für Andrea Pinamonti.

Kone und thorstvedt treffen, musah nur ergebniskosmetik

Die Entscheidung fiel früh. Already in der 9. Minute netzte Kone per Dropkick ab, nachdem Atalantas Zapata den Klärungsversuch verpatzt hatte. Kurz vor der Pause legte Thorstvedt mit einem Flachschuss aus 16 Metern nach. Die Gäste wirkten wie eingefroren, obwohl sie in der vierten Minute noch einen Pfosten getroffen hatten.

Die 16. Minute brachte die Zäsur: Pinamonti sah Rot wegen Tritt gegen Ferrari. Sassuolo schaltete auf Sparflamme, Atalanta auf Angriff. Musah verkürzte in der 88. Minute per Kopfball, doch mehr gelang nicht. Die Statistik: drei Schüsse aufs Tor für die Bergamasker, sieben für Sassuolo – und 38 % Ballbesatz nach dem Platzverweis.

Grosso lobt die mentale wende

Grosso lobt die mentale wende

„Wir haben die Räume eng gemacht und trotzdem Konter gesucht“, sagte Grosso. „Die Jungs haben bewiesen, dass sie auch in Unterzahl die Nerven behalten.“ Für den Coach ist es die dritte Sieg-Serie innerhalb von vier Wochen. Mit 38 Punkten hat Sassuolo nun nur noch vier Zähler Rückstand auf die Champions-League-Ränge.

Atalanta-Coach Palladino konterte wortkarg: „Wir haben den Start verschlafen und dann mit zehn Mann Kunststück verlangt.“ Die Orobici rutschen auf Platz zwölf ab – ihre schlechteste Zwischenbilanz seit vier Jahren.

Die Liga schläft nie, aber in Reggio Emilia haben sich gerade die Kräfte verschoben. Sassuolo trägt das Momentum, Atalanta die Sorgen – und die Tabelle lügt nie.