Sabalenka strauchelt in rom: cirstea demoliert weltranglistenerste

Rom – Aryna Sabalenka, Nummer 1 der Weltrangliste, erlitt eine bittere Niederlage in der dritten Runde des WTA-Turniers in Rom gegen Sorana Cirstea. Das 6:2, 3:6, 5:7 deutet auf Formprobleme der Belarussin hin, nur zwei Wochen vor dem Start der French Open. Ein frühes Aus, das für die Titelaspirantinnen in Paris Alarmglocken läuten lässt.

Die fehleranfälligkeit der weltranglistenersten

Nach einem vielversprechenden Start präsentierte sich Sabalenka mit ungewohnter Fehleranfälligkeit. Insbesondere der Aufschlag bereitete Probleme: Sechs Mal musste sie ihren Service abgeben, im zweiten Satz kassierte sie gleich drei Breaks. Ein deutliches Zeichen für eine fehlende Konstanz, die in Rom teuer zu Bußen war.

Ein weiterer Stolperstein war die physische Verfassung der Belarussin. Im dritten Satz musste sie eine Auszeit zur Behandlung ihres linken Hüftbereichs nehmen. „Es ist wahrscheinlich mein unterer Rücken, im Bereich der Hüfte, es hindert mich ein wenig daran, die volle Rotation auszuführen“, erklärte Sabalenka nach dem Match. Ein Hinweis auf eine Verletzung, die ihr zu schaffen machte und ihre Leistung beeinträchtigte.

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Für die deutsche Tennis-Hoffnung Laura Siegemund bedeutete das Turnier ebenfalls ein vorzeitiges Ende. Auch sie scheiterte in Rom, was den deutschen Beitrag zum WTA-Turnier somit beendet. Die Stimmung im deutschen Lager ist dementsprechend gedrückt.

Sabalenkas Niederlage wirft nun Fragen nach ihrer Form vor den French Open auf. Nach dem verlorenen Finale im Vorjahr und dem Gewinn von vier Grand-Slam-Titeln auf Hartplatz muss sie nun beweisen, dass sie auch auf Sand zu den Top-Favoritinnen gehört. Ob sie genügend Zeit findet, ihre Hüftprobleme in den Griff zu bekommen und ihre Form zu finden, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz in Paris ist groß, und ein angeschlagener Sabalenka wird es schwer haben, dort zu bestehen. Djokovic' eigene Probleme mit einer „neuen Realität“ unterstreichen zusätzlich die Unsicherheit im Herrenbereich.

Das frühe Aus von Sabalenka in Rom ist mehr als nur eine einzelne Niederlage – es ist ein Warnsignal vor den French Open. Die Welt schaut gespannt, ob die Nummer 1 der Weltrangliste ihre Formkurve noch wieder ansteuern kann.