Barceló und cantero: titelverteidigung in quiberon wird zur nervensache!
Paula Barceló und María Cantero, die amtierenden Weltmeisterinnen im 49erFX, stehen vor einer harten Nuss. Ab diesem Dienstag gilt es in Quiberon, Frankreich, ihre Krone zu verteidigen – und die Bedingungen lassen keine ruhige Hand zu. Ein Blick auf das bevorstehende Duell.
Tückische bedingungen auf dem wasser
Die Regatta in Quiberon markiert den zweiten Auftritt der beiden Spanierinnen im Jahr 2026. Nach einem Bronzeerfolg beim Trofeo Princesa Sofía in Mallorca haben sie intensiv im CEAR von Santander trainiert, wo die Strömungen und Wellen den französischen Verhältnissen ähneln. Barceló warnt: „Quiberon ist eine sehr geschlossene Bucht, der Wind kommt vom Land und ist böig und instabil. Das eröffnet das gesamte Wettfahrtsfeld enorm.“ Cantero ergänzt: „Es wird nicht einfach, die Flotte wird sehr dicht sein.“
Doch was die beiden wirklich beschäftigt, ist das, was Xabi Fernández, ihr Trainer und Segellegende, scherzhaft als „Guardiola-Tiqui-Taka“ bezeichnet: „Der Wind kommt vom Land und ist böig und instabil, was das Wettfahrtsfeld enorm erweitert und die Flotte dicht an dicht bringt.“ Es ist ein Tanz auf dem schmalen Grat zwischen Kontrolle und Chaos, und die Spanierinnen scheinen ihn sogar zu genießen. „Es ist eine unserer Lieblingsbedingungen“, gesteht Cantero, „aber sie öffnet das Wettfahrtsfeld enorm. Man muss akzeptieren, dass alles passieren kann – zum Guten wie zum Schlechten, aber es wird immer Chancen geben.“
Die Geduld ist der Schlüssel. „Es ist wichtiger denn je, geduldig zu sein und zu akzeptieren, dass man nicht alles kontrollieren kann“, betont Barceló. Die Weltmeisterinnen wissen, dass es in diesen Bedingungen leicht ist, sich zu frustrieren. „Wir dürfen uns nicht für unsere Fehler bestrafen. Risikokontrolle ist jetzt entscheidend.“
Barceló, die bereits 2020 und 2025 Weltmeisterin war, erinnert daran, dass das Ziel klar ist: „Unser Ziel ist Gold, und wir wollen diese Mentalität bewahren.“ Sie fühlen sich stark und bereit, sich der Herausforderung zu stellen. Und das trotz des neuen World-Sailing-Formats, das die Punkte der ersten fünf Rennen durch 2,25 teilen wird. „Das benachteiligt die Top-Teams und gibt den Verfolgern bis zum letzten Tag eine Chance“, kritisiert Barceló. „Wir bevorzugen das traditionelle Format.“
Doch die beiden sind keine Verliererinnen. „Wir sind die Kämpferinnen der Flotte“, sagt Cantero mit einem Augenzwinkern. „Wir geben niemals auf.“ Und mit Xabi Fernández an ihrer Seite, der ihnen mit seiner positiven Energie und seinem unerschütterlichen Vertrauen zur Seite steht, sind sie bereit, alles zu geben, um ihren Titel zu verteidigen. Sie wissen, dass die Reise nach Los Angeles 2028 noch lang ist, aber der Weg führt über Quiberon, und dort wollen sie zeigen, was in ihnen steckt.

Ein wettlauf gegen die elemente und die konkurrenz
Die Spannung ist mit Händen greifbar, während Barceló und Cantero sich auf die bevorstehenden Rennen vorbereiten. Doch eines ist sicher: Sie werden kämpfen, sie werden alles geben, und sie werden bis zum Schluss um den Sieg kämpfen. Denn das ist es, was Weltmeisterinnen ausmacht – die unbändige Entschlossenheit, niemals aufzugeben und immer nach dem Titel zu greifen.
