Rugby: deutschland kämpft in valladolid – verbesserung trotz verletzungspech!
Valladolid – Ein kleiner Schritt vorwärts für die deutsche 7er-Rugby-Nationalmannschaft! Nach dem enttäuschenden elften Platz in Hongkong konnte das Team von Bundestrainer Pablo Feijóo beim zweiten Turnier der WM-Serie in Valladolid einen Achtungserfolg verbuchen: Ein zehnter Platz unter zwölf teilnehmenden Mannschaften. Die Fortschritte sind unverkennbar, doch die Personalsituation bleibt angespannt.

Verletzungsdruck und hoffnung auf bordeaux
„Die Entwicklung ist sehr positiv“, erklärte Feijóo nach dem Turnier. „Wir konnten hier in Valladolid schon deutlich besser mithalten als in Hongkong. Es ist frustrierend, dass uns kommende Woche in Bordeaux weitere wichtige Spieler aufgrund von Verletzungen fehlen werden, aber wir hoffen, dass wir den positiven Trend fortsetzen können.“ Die Atmosphäre im deutschen Lager ist trotz der widrigen Umstände gut. Der Fokus liegt nun auf der Vorbereitung auf das letzte Turnier der Serie.
Die Spiele in Valladolid zeigten sowohl Stärken als auch Schwächen des Teams. Der klare Sieg gegen Uruguay (52:0) war ein deutliches Zeichen der Dominanz, während die Partien gegen Neuseeland (12:33) und Argentinien (17:26) die noch vorhandenen Defizite offenlegten. Auch in den Platzierungsspielen gab es Höhen und Tiefen: Der Sieg gegen Uruguay (24:17) wurde durch eine Niederlage gegen die USA (21:28) kontert. Die Bilanz liest sich insgesamt verbessert, aber nicht zufriedenstellend.
Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um die verletzten Spieler bestmöglich zu ersetzen und die Taktik für Bordeaux anzupassen. Feijóo muss nun seine Stärken und Schwächen realistisch einschätzen und eine Strategie entwickeln, die den verbleibenden Spielern gerecht wird. Die WM-Serie neigt sich dem Ende zu, und die deutsche Mannschaft hat die Chance, sich mit einem starken Auftritt in Bordeaux einen positiven Ruf zu sichern. Die Herausforderung ist groß, aber der Wille zu kämpfen ist ungebrochen.
