Bulega triumphiert: ducati-pilot baut wm-führung aus!
MotorLand Aragón – Nicolò Bulega hat einmal mehr demonstriert, warum er derzeit der Mann in der Superbike-Weltmeisterschaft ist. Ein Wochenende, das perfekt kaum besser hätte verlaufen können, besiegelte den italienischen Ducati-Piloten seinen Status als klarer Favorit und ließ kaum Raum für Zweifel an seinem weiteren Erfolg.

Dominanz in allen disziplinen
Von der Pole-Position über die beiden Rennen bis hin zur Superpole Race – Bulega zeigte eine schier unglaubliche Konstanz und beherrschte das Feld von Anfang an. Lediglich in der kurzen, zehn Runden dauernden Superpole Race wurde er kurzzeitig geherzt, doch auch hier setzte er sich letztendlich durch. Die Qualifikation lieferte einen neuen Streckenrekord und die Rennen waren von seinen überzeugenden Siegen geprägt.
Während Iker Lecuona auf seiner Honda auf 15 Sekunden Rückstand pro Rennen immerhin Widerstand leistet, ist die Kluft zwischen Bulega und seinen Verfolgern schlichtweg enorm. Die Rennen in Aragón bestätigten den Trend der letzten Wochen. Sam Lowes komplettierte in der Superpole Race das Podium, während Álvaro Bautista als Achter ins Ziel kam. Ein enttäuschendes Ergebnis für den ehemaligen Weltmeister, der in seinem Heimrennen kämpfte.
Bulega baute seine Siegesserie auf beeindruckende 22 Rennen aus. Eine schier unglaubliche Leistung, die seine Dominanz untermauert. Mit 372 Punkten führt er die Weltmeisterschaft komfortabel mit 108 Punkten vor seinem Teamkollegen Lecuona an. Sam Lowes liegt mit 230 Punkten weiter dahinter, aber die Distanzen sind gewaltig – und das bei noch sechs verbleibenden Rennen.
Die Superbike-Weltmeisterschaft befindet sich mitten in der Saison, doch die Zeichen stehen eindeutig auf Nicolò Bulega. Er scheint bereit zu sein, die Nachfolge von Jonathan Rea, Álvaro Bautista und Toprak Razgatlioglu anzutreten und eine neue Ära der Dominanz in der WorldSBK einzuleiten. Der junge Italiener hat nicht nur das Talent, sondern auch die Entschlossenheit, um seinen Traum von der Weltmeisterschaft zu verwirklichen. Es bleibt abzuwarten, ob jemand in der Lage sein wird, ihn aufzuhalten.
