Bielsa stellt wm-kader vor: überraschung bei suárez!
Uruguay blickt auf die WM 2026 – und die Aufstellung von Trainer Marcelo Bielsa wirft Fragen auf. Der erfahrene Stürmer Luis Suárez, eine Legende des uruguayischen Fußballs, fehlt erstmals seit Südafrika 2010 in der WM-Kaderliste. Ein Schock für viele Fans, der die Debatte um die Zukunft des Angreifers neu entfacht.

Die neuen gesichter im uruguayischen team
Neben Suárez fehlen auch einige andere bekannte Namen. Santiago Mouriño (Villarreal), Nicolás Fonseca (Oviedo), Mauro Arambarri und Martín Satriano (beide Getafe) wurden von Bielsa nicht berücksichtigt. Stattdessen setzt der Coach auf eine Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten. Acht Spieler aus der Liga española fanden sich in der Liste wieder: Ronald Araújo (Barcelona), José María Giménez (Atlético Madrid), Fede Valverde (Real Madrid) und Fede Viñas (Real Oviedo, ausgeliehen von León).
Die Gruppenauslosung war gnadenlos: Uruguay trifft in der Gruppenphase auf Spanien, Saudi-Arabien und Cabo Verde. Der erste Auftritt gegen Saudi-Arabien wird zeigen, wie gut sich das Team unter Bielsa präsentiert. Besonders spannend ist die Begegnung mit Spanien in Guadalajara, die möglicherweise über den Einzug ins Achtelfinale entscheidet. Die Erwartungen sind hoch, trotz des fehlenden Suárez.
Die Liste der ausgewählten Spieler liest sich wie folgt: Im Tor stehen Sergio Rochet, Fernando Muslera und Santiago Mele. Die Defensive wird von Guillermo Varela, Ronald Araújo, José María Giménez, Santiago Bueno, Sebastián Cáceres, Mathías Olivera, Joaquín Piquerez und Matías Viña gebildet. Im Mittelfeld dürfen sich Manuel Ugarte, Emiliano Martínez, Rodrigo Bentancur, Federico Valverde, Agustín Canobbio, Juan Manuel Sanabria, Giorgian de Arrascaeta, Nicolás de la Cruz, Rodrigo Zalazar, Facundo Pellistri, Maximiliano Araújo und Brian Rodríguez auf ihren Einsatz freuen. Im Angriff agieren Rodrigo Aguirre, Federico Viñas und Darwin Núñez. Ein Kader voller Potenzial, der jedoch ohne seinen Rekordtorschützen auskommen muss. Die Frage, ob diese Veränderung zum Erfolg führt, beantwortet die WM 2026.
