Rowe blickt zurück: rabiot-streit im marsella ist vergangenheit
Die Fußballwelt hält sich für vieles bereit, doch manche Geschichten scheinensich hartnäckig zu verwehren. Jonathan Rowe, der junge Angreifer von Bologna, hat nun erstmals ausführlich auf den hitzigen Konflikt mit Adrien Rabiot während ihrer gemeinsamen Zeit beim Olympique Marseille zurückgeblickt.

Ein kapitel ist abgeschlossen
Die Causa, die im Sommer 2024 zu Trennungen auf beiden Seiten führte – Rabiot wechselte zum AC Mailand, Rowe zu Bologna – war stets von einer gewissen Brisanz begleitet. In einem Interview mit dem Corriere di Bologna betonte Rowe, dass er längst über die hitzige Auseinandersetzung hinweg ist. „Wir sind erwachsene Männer. Im Fußball kann es zu solchen Situationen kommen, wenn die Emotionen hochkochen. Es passiert, und vielleicht ist es auch anderen schon passiert, ohne dass es öffentlich wurde.“
Rowe ließ zudem durchblicken, dass die Turbulenzen im Marsella-Team generell eine Rolle spielten. „Meine Zeit dort war nicht einfach. Jede Kleinigkeit wurde übertrieben. Die Veränderung des Moduls unter Trainer De Zerbi hat mir dann nicht geholfen.“ Er betonte seinen Respekt vor De Zerbi, der nun beim Tottenham Hotspur tätig ist, und hob hervor, dass er viel gelernt habe, bevor er seinen Weg nach Bologna einschlug.
Die Dynamik im Team war offenbar stark von öffentlicher Aufmerksamkeit geprägt, was die Situation zusätzlich verkomplizierte. Rowe scheint nun aber den Blick nach vorne gerichtet zu haben und die Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben – eine Reife, die im Profifußball von unschätzbarem Wert ist. Die Episode im Marsella mag ihn auf seinen Weg nach Bologna geführt haben, doch sie scheint ihn nicht länger zu belasten.
