Ronaldo verletzt: wm 2026 trotzdem fest im blick
Cristiano Ronaldo pausiert. Eine Sehnenverletzung am linken hinteren Oberschenkel, zugezogen Ende Februar beim Auswärtsspiel seines Klubs Al-Nassr gegen Al-Fayha, zwingt den 41-Jährigen zur Zwangspause. Zwei bis vier Wochen, berichten übereinstimmend mehrere Medien. Klingt nach wenig – aber der Kalender tickt, und die WM wartet.
Was die verletzung wirklich bedeutet
Al-Nassr selbst hat die Blessur bestätigt, aber gleichzeitig beruhigt: Die Teilnahme Ronaldos bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada sei nicht in Gefahr. Das ist die entscheidende Aussage. Der Rest ist Randnotiz.
Wer Ronaldo kennt, weiß: Er kehrt zurück. Immer. Mit 41 Jahren spielt er noch immer auf höchstem Niveau in der Saudi Pro League, führt Portugal als Kapitän an und jagt dabei ein Stück Fußballgeschichte, das vor ihm noch kein Mensch berührt hat.

Die zahl, die alles erklärt
Sechs. Sechs WM-Teilnahmen. Sollte Ronaldo im Sommer in Nordamerika auflaufen, wäre er der erste Spieler der Geschichte mit dieser Marke. Bisher teilt er den Rekord von fünf Endrunden mit dem deutschen Rekordnationalspieler Lothar Matthäus und vier weiteren Profis – darunter sein ewiger Rivale Lionel Messi, der mit dem amtierenden Weltmeister Argentinien und seinem Klub Inter Miami ebenfalls auf diese sechste WM hinarbeitet.
Messi gegen Ronaldo. Einmal mehr. Diesmal auf der größten Bühne überhaupt – und möglicherweise zum letzten Mal.
Ronaldo und al-nassr: ein verhältnis mit rissen
Die Verletzungsmeldung kommt zu einem Zeitpunkt, der für Ronaldo bei Al-Nassr alles andere als ruhig war. Anfang Februar sorgten Berichte über einen angeblichen Streik des Superstars für Aufsehen – die Fans solidarisierten sich mit ihm, das Verhältnis zum Klub wirkte angespannt. Jetzt also die Zwangspause durch eine körperliche Blessur.
Ob das seine Situation in Saudi-Arabien langfristig verändert, bleibt offen. Für Portugal und die WM aber gilt: Ronaldo kommt. Daran zweifelt derzeit niemand – und er selbst am allerwenigsten.
