Ronaldinho packt mit 20 jahren frust aus: der ewige streit mit luis fernandez!
Zwei Jahrzehnte sind vergangen
, doch die Wut sitzt tief. Ronaldinho, der Superstar des Fußballs, hat in einer neuen Doku endlich seine Sicht auf die turbulente Zeit bei Paris Saint-Germain und den heftigen Konflikt mit seinem damaligen Trainer Luis Fernandez öffentlich gemacht. Ein Geständnis, das die Fußballwelt überrascht.
Die wurzeln des streits: ein ausschweifender lebensstil?
Die Netflix-Doku „Ronaldinho: The One and Only“ wirft ein Schlaglicht auf Ronaldinhos Wechsel nach Paris im Jahr 2001 – ein Sprungbrett für seine Karriere, der jedoch von Spannungen überschattet wurde. Besonders nach dem WM-Triumph 2002 mit Brasilien eskalierte das Verhältnis zum damaligen Coach Luis Fernandez, der ihm einen ausschweifenden Lebensstil vorwarf. Fernandez behauptete, Ronaldinho sei regelmäßig erst in den frühen Morgenstunden zurückgekehrt, selbst am Vorabend von Spielen. Ein Vorwurf, den der Brasilianer bis heute vehement ablehnt.
Was niemand so offen zugeben wollte, ist nun ausgesprochen. In der Doku verweigert Ronaldinho gänzlich die Nennung seines ehemaligen Trainers – ein deutliches Zeichen für die anhaltende Enttäuschung. Stattdessen schildert er seine positive Beziehung zum damaligen Präsidenten Laurent Perpère, den er als eine „Vaterfigur“ bezeichnet und dessen Verdienste er hochhält. „Über den anderen? Da habe ich nichts zu sagen“, lächelt er bitter, ein Seitenhieb, der mehr als deutlich macht, welche Emotionen in ihm stecken.
Die sportliche Leistung bei PSG mag beeindruckend gewesen sein – 25 Tore in 77 Spielen und unzählige spektakuläre Aktionen – doch der Abgang 2003 zum FC Barcelona markierte das Ende eines schwierigen Kapitels. Dort schrieb Ronaldinho schließlich Geschichte, gewann die Champions League 2006 und wurde 2005 zum Weltfußballer gekürt. Aber die Narben der Vergangenheit blieben, und nun, 20 Jahre später, scheint der brasilianische Superstar endlich seinen Frust loszuwerden.
