Rezaei räumt in jeju ab: 1,64 millionen und nächster millionencoup
Daniel Rezaei hat auf Jeju die Pokerwelt wieder einmal auf den Kopf gestellt. Der Wiener entschied das 60.000-Dollar-8-Max-Event der Triton Series, schaufelte sich 1,64 Millionen Euro in die Tasche und setzte damit das nächste Ausrufezeichen nach seinem Bahamas-Coup im Dezember.
Deutschsprachiges doppelpack am final table
128 Entries, 7,68 Millionen Dollar im Pot und ein Table voller Stars. Neben Rezaei schaffte auch Leon Sturm aus Bielefeld den Sprung unter die letzten Acht. Ike Haxton, Michael Watson, Nick Petrangelo und Juan Pardo warteten als Spoiler, doch die DACH-Zone ließ sich nicht verdrängen. Sturm flog zwar als Vierter raus, kassierte aber immerhin 618.000 Euro – mehr als jeder deutsche Live-Cash seiner Karriere zuvor.
Der entscheidende Handball kam früh: Sturm eröffnete mit Ass-Fünf, Rezaei callte auf dem Button mit König-Dame. Flop King-9-4, Turn 6, River 3 – Chips rüber, Sturm rutschte ab, Rezaei übernahm die Führung. „Ich wusste, dass ich den Tisch jetzt dominieren kann“, sagt er später, „die Stacks lagen perfekt für mich.“

Heads-up gegen boika – und die queen bringt den deckel
Im Duell gegen den Weißrussen Alex Boika lag Rezaei kurz zurück, drehte aber mit einem gut getimten 3-Bet-Bluff den Spielfluss. Der letzte Showdown: Rezaei mit Ass-Queen, Boika mit König-Queen. Board ohne Drama, Ass auf dem River, Party in Wien. „Ich habe direkt an meine Familie gedacht – und daran, dass ich jetzt wieder in die Top-20 der Global Poker Index rutschen könnte“, lacht der 31-Jährige.
Die Serie läuft noch bis 1. April auf der Vulkaninsel. Rezaei hat bereits angemeldet: „Ich spüre den Schwung, und die Chips liegen mir.“ Mit 11,3 Millionen Dollar Live-Earnings ist er längst keine Geheimwaffe mehr – sondern ein gefürchtetes Großkaliber. Wer jetzt noch auf Jeu sitzt, weiß: Der Österreicher kommt nicht nur zum Spaß, er kommt für den nächsten Scheck.
