Real valladolid: latasa spricht offen über schwierige saison und zukunftspläne

Ein knapper Klassenverbleib, eine Saison voller Entbehrungen – der Real Valladolid hat sich in der vergangenen Spielzeit einiges abringen müssen. Juanmi Latasa, Angreifer des Teams, analysierte im Gespräch mit Radio MARCA Valladolid die turbulente Saison und blickte auf die Zukunft.

Die rettung durch den zusammenhalt im team

Die rettung durch den zusammenhalt im team

Die Freude über den Verbleib in der zweiten spanischen Liga ist groß, doch Latasa macht keinen Hehl aus der Enttäuschung: „Es ist frustrierend, wenn man zu Beginn der Saison andere Ziele verfolgt.“ Die Saison war geprägt von schwierigen Phasen, doch der Zusammenhalt im Team zahlte sich aus. „Wir hatten ein sehr gesundes Umfeld im Team, alle haben ein gutes Verhältnis zueinander. Das hat uns in dieser schwierigen Zeit sehr geholfen“, so Latasa.

Ein entscheidender Faktor für die Wende war die Berufung von Patxi Escribá zum Trainer. „Als es schwierig wurde, war es nicht nur an einem einzelnen Faktor zu erkennen. Escribá hat uns wieder zu alter Stärke verholfen, wir haben wieder anfangen zu konkurrieren. Der Verein hat mit ihm die richtige Entscheidung getroffen.“ Der Spanier betonte, dass in einer Abstiegssituation Erfahrung und Kontinuität wichtiger seien als riskante Experimente.

Auch die Motivation für die letzten Spiele war ungebrochen. „Ich bin persönlich sehr motiviert, wir wollen die Saison gut beenden. Wir wollen nicht, dass der Aufstieg von Deportivo hier in Valladolid gefeiert wird.“ Die Erinnerung an die ausgelassene Stimmung im Sardinero-Stadion nach dem Sieg des Racing Santander ist noch frisch, und niemand möchte eine ähnliche Situation in eigener Halle erleben.

Latasa selbst blickt kritisch auf seine persönliche Leistung zurück. „Natürlich hätte ich mir mehr als sieben Tore gewünscht. Es war eine sehr schwierige Saison für alle. Ich glaube, ich kann ein deutlich besserer Stürmer werden, es gibt noch viele Bereiche, in denen ich mich verbessern kann.“

Seine Zukunft beim Verein ist ungewiss. „Ich habe einen Vertrag und bin hier glücklich, aber ich habe das Gefühl, dass meine ersten beiden Jahre nicht so gut gelaufen sind. Wenn der Verein ein gutes Angebot erhält, werden wir sehen, wie es weitergeht. Aber im Moment bin ich zufrieden hier.“

Die Saison des Real Valladolid mag zwar nicht den Erwartungen entsprochen haben, doch der Klassenerhalt ist ein Beweis für die Widerstandsfähigkeit des Teams und den Zusammenhalt im Kader. Die kommende Saison wird zeigen, ob der Verein aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen und eine erfolgreiche Zukunft gestalten kann.

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