Agenten-revolution im peloton: carera will blasi zur millionärin machen!

Der Profi-Fussball hat sie schon, jetzt betritt auch das Radsport-Business die Ära des ‘Super-Agenten’. Alex Carera, der Mann, der Stars wie Tadej Pogacar und Paula Blasi vertritt, erklärt in einem Interview mit The Athletic, was es braucht, um in dieser neuen Rolle erfolgreich zu sein – und seine Ziele sind ambitioniert.

Die unermüdliche arbeit hinter den kulissen

Carera lässt keine Zweifel aufkommen: “Wenn man ein guter Agent sein will, muss man rund um die Uhr arbeiten, sieben Tage die Woche. Weihnachten und Wochenenden sind Luxus, den wir uns nicht leisten können. Die Verantwortung ist enorm.” Doch er betont, dass die Leidenschaft die harte Arbeit wettmacht: “Wenn man mit Herzblut dabei ist, sind jeden Tag Ferien.” Es geht für ihn nicht um Stundentarife, sondern um die totale Hingabe an die Karriere seiner Schützlinge.

Besonders interessant ist sein Umgang mit Pogacar. “Wir sind nicht immer einer Meinung, und das ist auch gut so. Pogacar schätzt es, dass sein Agent ihn nicht nur feiert, wenn er gewinnt, sondern auch in schwierigen Zeiten zur Seite steht.” Diese Offenheit und Loyalität sind offenbar ein Schlüsselfaktor für den Erfolg des Agenten.

Paula blasi: der weg zur million

Paula blasi: der weg zur million

Carera hat sich auch der jungen Spanierin Paula Blasi angenommen, die mit ihren Siegen bei der Amstel Gold Race und der Vuelta Femenina für Furore gesorgt hat. Er gesteht offen: “Mein Ziel ist es, Paula Blasi zur ersten Radfahrerin zu machen, die ein Millionen-Gehalt bezieht. Sie ist die Zukunft des Radsports, und ich werde alles dafür tun, um dieses Ziel zu erreichen.”

Die Ambitionen sind klar formuliert, die Herausforderungen enorm. Doch mit seiner Erfahrung und seinem unermüdlichen Einsatz könnte Carera tatsächlich eine neue Ära im Radsport einläuten – eine Ära, in der die Interessen der Athleten von erfahrenen Profis vertreten werden, die bereit sind, alles zu geben, um ihre Karriere voranzutreiben. Die Millionen-Marke für Paula Blasi ist dabei nur der Anfang.