Taubitz: mehr leichtigkeit nach olympia – und die suche nach sponsoren läuft!

Erzgebirge – Julia Taubitz, die gefeierte Doppel-Olympiasiegerin im Rodeln, blickt nach ihren historischen Erfolgen in Peking und vergangenen Februar in die Zukunft. Doch statt ruhiger Erfolgsgenuss stehen neue Herausforderungen an: Die Suche nach einem starken Sponsor und ein veränderter Trainingsansatz.

Die last der erfolge: ein ungewöhnlicher belastungstest

Zwei Goldmedaillen, tosender Applaus, unzählige Termine – der Erfolg wiegt schwer. Taubitz selbst spricht offen über die Belastung, die der Olympiasieg mit sich brachte. „Am Anfang haben mich die Goldmedaillen ziemlich belastet, weil sich mit dem Olympiasieg ein Kindheitstraum erfüllt hat“, gesteht sie. Der Druck, diesen Erfolg zu wiederholen, war immens, und die Zeit, das Ganze zu verarbeiten, blieb ihr verwehrt. Der Dauerrausch aus Rennen und Terminen ließ kaum Raum für Reflexion.

Neues trainingskonzept: reisen statt routine

Neues trainingskonzept: reisen statt routine

Doch nun hat sich ein Umdenken vollzogen. Taubitz hat beschlossen, ihre Karriere mit mehr Leichtigkeit anzugehen. „Ich möchte viel reisen“, erklärt sie. Gemeinsam mit ihren Trainern hat sie einen neuen Plan entwickelt, der ihr mehr Flexibilität ermöglicht. Das bedeutet, dass sie ihr Training stärker an ihre persönlichen Vorlieben anpassen kann und nicht mehr ausschließlich dem Leistungssport untergeordnet ist. „Ich bekomme da meine Pläne und baue mir mein Training gerade eher so ein bisschen, wie es halt passt“, so Taubitz.

Die suche geht weiter: sponsoren gesucht!

Die suche geht weiter: sponsoren gesucht!

Während Taubitz sportlich weiterhin ambitioniert ist und den Anspruch hat, „trotzdem immer noch in der Spitze mitzufahren“, kämpft sie mit einem überraschenden Problem: der Suche nach einem Hauptsponsor. „Nee, da kommt halt leider gar nichts“, gibt sie offen zu. Trotz ihres immensen Erfolgs und der damit verbundenen Popularität gestaltet sich die Suche nach einem passenden Partner schwierig. Ein starker Sponsor wäre nicht nur finanziell eine große Hilfe, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für ihre Leistungen.

Blick nach vorn: solange die freude da ist

Blick nach vorn: solange die freude da ist

Trotz der Herausforderungen blickt Julia Taubitz optimistisch in die Zukunft. „Solange wie der Körper mitmacht, die Freude dabei ist, auch der Erfolg noch da ist, werde ich noch weiter machen“, sagt sie. Die zweifache Goldmedaillengewinnerin fährt auf Sicht und genießt die Zeit, die sie im Sport verbringen kann. Die Zukunft mag ungewiss sein, aber eines ist klar: Julia Taubitz wird auch weiterhin mit Leidenschaft und Engagement an den Start gehen – mit mehr Leichtigkeit und dem unbedingten Willen, ihr Ziel zu erreichen.