Real madrid und barça stolpern – valencia tanzt auf der eurolegae-kante
Athen brennt, Madrid blutet. Olympiacos schickt die Königlichen mit einer 79:70-Packung nach Hause, und plötzlich steht Pablo Lasos Truppe nicht nur ohne Heimvorteil da, sondern außerhalb der Top-4. Die 5:13-Auswärtsbilanz ist kein Ausrutscher mehr, sie ist ein Epitaph.
Die nacht, in der der palau stumm wurde
Barça? Gegen Panathinaikos ein Trauerspiel. 88:73 – die Hälfte der Fans war schon bei 0:15 im ersten Viertel auf dem Weg zur Metro. Jasikevičius schaute ins Leere, als hätte jemand das Pick-and-Roll verboten. Die direkte Play-off-Tickets? Jetzt ein Lotterielos, das Monaco und Bayern zerreißen werden.
Lo que nadie cuenta ist die Prozent-Melodie: Hapoel Jerusalem besitzt mit 62,9 % Siegquote die bessere Tordifferenz als Madrid (61,1 %) – und ein Spiel weniger. Wenn die Israelis morgen gewinnen, rutscht Real auf Platz fünf. Die Konsequenz: Viertelfinale ohne Heimrecht, also genau dort, wo sie seit Wochen versinken.

Valencia zieht an den griechen vorbei
Während die Großen stolpern, surft Valencia Basket auf der Erfolgswelle. 23 Siege, 2:0 gegen Olympiacos, und am Sonntag kommt Panathinaikos in La Fonteta. Ein Sieg, und die Taronja steht vor dem historischen ersten Platz. Play-off-Ticket sicher, Top-4 fast greifbar – Pedro Martínez lacht sich ins Strategie-Board.
Die Restprogramme im Schnellcheck: Madrid muss nach Istanbul zum rasenden Fenerbahce (9. April), dann kommt Estrella Roja – zwei Finals in einer Woche. Valencia bekommt zuerst die grünen Griechen, dann die Dubai-Expats, die gerade erst Kaunas platt gemacht haben. Barça? Reise nach Monaco, danach Heimspiel gegen Bayern – ein Schicksalstag, 17. April, 20:30 Uhr, Palau Blaugrana, Fan-Kontrollzone inklusive.
Baskonia schaut von außen zu: Virtus Bologna und Partizan Belgrad warten. Für die Vitorianer zählt nur Sieg, sonst bleibt der Play-In-Poker ein frommer Wunsch.
Die Euroleague schüttelt sich vor der Zielgeraden. Die Königlichen ohne Krone, die Katalanen ohne Kompass, die Valencianer ohne Bremse. Wer jetzt noch glaubt, das Tableau sei gemalt, hat die letzten zehn Jahre nicht verfolgt. In zwei Wochen kann alles anders sein – außer Madrids Auswärtsfluch, der riecht schon nach Tradition.
