Real madrid dominiert: spanische klubs erobern fußball-thron!
Madrid – Die spanische Liga festigt ihren Status als wirtschaftliche Machtbasis im europäischen Fußball. Ein neuer Bericht von Football Benchmark offenbart eine beeindruckende Dominanz der spanischen Klubs, allen voran der Real Madrid, der mit einem Rekordwert von 7,725 Milliarden Euro den Kontinent anführt. Barcelona kehrt als Zweiter zurück, ein Zuwachs von 33 Prozent katapultiert den Verein auf 5,918 Milliarden Euro – eine historische Konstellation.
Bernabéu als einnahme-kraftwerk
Real Madrid bleibt der unangefochtene Spitzenreiter. Ein Anstieg des Unternehmenswerts um 23 Prozent im Jahresvergleich unterstreicht die Stärke des Klubs. Die Diskrepanz zum Erzrivalen Barcelona beträgt nun über 1,8 Milliarden Euro. Der Bericht weist auf die Expansion der Einnahmen, die verbesserte Rentabilität und den immensen kommerziellen Einfluss des umgebauten Estadio Santiago Bernabéu hin, der sich zu einer der größten Einnahmequellen im Weltfußball entwickelt hat. Der Gewinn aus dem neuen Stadion ist schlichtweg atemberaubend.
Der Verein überwand erstmals die Marke von 1 Milliarde Euro an operativen Einnahmen im Geschäftsjahr 2023/24. Im Geschäftsjahr 2024/25 wurden sogar 1,161 Milliarden Euro erzielt, mit einem EBIT von 49 Millionen Euro – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 14 Millionen Euro des Vorjahres. Auch der Wert des Kaders erreichte historische Höchststände, angetrieben von einem Angriffstrio von außergewöhnlicher Marktmacht: Kylian Mbappé (238 Millionen Euro), Jude Bellingham (177 Millionen Euro) und Vinícius Júnior (139 Millionen Euro).

Barcelonas aufstieg: schuldenabbau und neue deals
Barcelona feiert ebenfalls einen bemerkenswerten Erfolg. Der größte Zuwachs unter den europäischen Giganten katapultiert den Verein zurück auf den zweiten Platz, erstmals seit 2022. Football Benchmark hebt insbesondere das kommerzielle Wachstum des FC Barcelona hervor, das durch neue Vereinbarungen mit Nike und Spotify sowie Rekord-Merchandising-Verkäufe befeuert wird. Die Einnahmen stiegen auf 985 Millionen Euro, und der Verein konnte sein Gehaltsbudget drastisch reduzieren – von 88 Prozent im Geschäftsjahr 2020/21 auf die aktuellen 52 Prozent. Ein Zeichen für finanzielle Disziplin und eine neue Ära?
Die Förderung des eigenen Nachwuchses bleibt ein Markenzeichen des FC Barcelona. Die sportliche und wirtschaftliche Explosion von Lamine Yamal spiegelt sich ebenfalls im Bericht wider. Der Youngster ist laut Football Benchmark derzeit der wertvollste Spieler der Welt mit einer Bewertung von 290 Millionen Euro.
Nach Madrid und Barcelona folgt Atlético Madrid auf dem 13. Platz mit einer Bewertung von 2,108 Milliarden Euro, ein Anstieg von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Verein hat seinen Unternehmenswert in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht, ein Wachstum von 256 Prozent seit 2016. Die Real Sociedad sichert sich einen Platz in den Top 32, während Sevilla und Real Betis aus dem Ranking fallen.

Die premier league schließt auf
Die Premier League kann mit neun Klubs im Top-32 mithalten und konzentriert 41,6 Prozent des gesamten Werts des Rankings. Spanien behält jedoch den höchsten durchschnittlichen Vereinswert: 4,063 Milliarden Euro gegenüber 3,355 Milliarden Euro in England. Manchester City verliert zwar etwas an Boden, bleibt aber ein Schwergewicht. Der Rückgang des Manchester United ist ebenfalls bemerkenswert, da der Verein erstmals seit Jahren nicht mehr zu den Top 3 gehört. Arsenal hingegen ist das große Phänomen der Premier League und steigt als fünftwertvollster Verein Europas auf, dank eines Anstiegs von 921 Millionen Euro in nur einem Jahr.
Auch der Paris Saint-Germain zeigt eine beeindruckende Entwicklung, übertrifft mit einem Wert von über 4,5 Milliarden Euro die Erwartungen und profitiert von einer verbesserten Lohnstruktur nach dem Abgang von Mbappé. Aston Villa verzeichnet mit einem Plus von 41 Prozent das höchste prozentuale Wachstum in Europa, während Newcastle United, Galatasaray, Feyenoord Rotterdam und Lille neu in die Top 32 aufgenommen wurden. Der FC Bayern München bleibt ein Vorbild für finanzielle Stabilität, während Italien an Bedeutung verliert.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der europäische Fußball ist ein Milliardengeschäft, das ungebrochen wächst. Der aggregierte Wert der 32 wertvollsten Klubs erreicht nun 72,6 Milliarden Euro – fast dreimal so viel wie vor einem Jahrzehnt. Ein Beweis für die zunehmende Kommerzialisierung und die globale Anziehungskraft des Sports.
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