De la fuente verkündet wm-kader: überraschungen und bittere absagen!
Luis de la Fuente hat den Kader für die Weltmeisterschaft in Katar bekannt gegeben – ein Moment der Erfüllung für einige, der für andere das Ende eines langen Weges bedeutet. Nach dem Triumph bei der Europameisterschaft und einer zwischenzeitlichen Enttäuschung im Nations LeagueFinale, steht nun die ultimative Herausforderung an.

50 Spieler kämpften um die chance
Der Weg zur WM war lang und mühsam. Seit dem Sieg bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr wurden 50 Spieler in den Kader berufen und hatten die Möglichkeit, für die spanische Nationalmannschaft zu spielen. Drei – Pepelu, Asencio und Gila – wurden zwar nominiert, sahen aber dem Ende ihrer Reise entgegen, ohne ein einziges Mal das Trikot zu tragen. Der Trainer sprach von der „schwierigsten Aufgabe“ seines bisherigen Wirkens, betonte aber, dass dies keine Absage sei, sondern lediglich ein „bis bald“.
Die Entscheidung, wen man auslässt und wen man mitnimmt, ist immer schmerzhaft. Einige Spieler, deren Einsatz seit der EM eher marginal war, mussten sich dem bitteren Urteil stellen. Andere wiederum, die noch Hoffnungen gehegt hatten, sahen ihre Träume platzen. Besonders hart traf es Álex Remiro, der Torwart von Real Sociedad, der zuvor 12 Mal in Folge in den Kader berufen wurde. Seine Einsatzzeit in der Nationalmannschaft war jedoch begrenzt, was die Entscheidung für Joan García erleichterte.
Auch Robin Le Normand musste sich geschlagen geben. Obwohl er im März nicht dabei war, kehrte er zurück und gehörte stets zum Kreis der Leistungsträger. Mit 818 Minuten Einsatzzeit seit der EM war er einer der aktivsten Spieler im Kader. Die Entscheidung für Huijsen und Vivian, die sich durch ihre Leistungen einen Platz im Team erarbeitet haben, veränderte das Bild der Abwehr grundlegend. Nur Éric García und Marc Pubill, beide Neulinge im Kader von De la Fuente, komplettieren nun die Verteidigungslinie.
Morata und Carvajal: Zwei Legenden verabschieden sich
Die Ausfälle von Morata und Carvajal waren bereits vor Wochen abzusehen. Ihre Namen standen nicht in der Liste von 55 Spielern, die an die FIFA übermittelt wurde. Damit endet für zwei der wichtigsten Säulen der EM-Mannschaft ihre Zeit im Nationalteam. Morata, der Kapitän, der den Pokal in den Himmel reckte, sah sein Vermächtnis langsam verblassen. Carvajals Rückkehr nach seiner schweren Verletzung weckte Hoffnungen auf einen WM-Einsatz, doch diese zerschlugen sich.
Nur zwei Spieler – David Raya und Zubimendi – waren in allen 17 Nominierungen seit De la Fuentes Amtsantritt dabei. Mikel Merino, Fabián Ruiz, Oyarzabal und Lamine Yamal folgen mit 15 Nominierungen. Der junge Yamal fiel jedoch bereits dreimal aus.
Die Entscheidung ist gefallen. Der Kader steht. Nun beginnt die Vorbereitung auf das größte Fußballturnier der Welt. Die bittere Realität für die Ausgeschlossenen wird jedoch noch lange nachwirken. Die Weltmeisterschaft ohne Morata und Carvajal wird anders sein – aber das Leben geht weiter, und neue Chancen warten.
