Dfb-bosse reisen nach mexiko: mehr als nur fußball!
Während die Vorbereitungen auf die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada auf Hochtouren laufen, unternehmen DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Sportdirektor Rudi Völler eine Reise, die weit über den sportlichen Aspekt hinausgeht. Ihr Ziel: Mexiko-Stadt, um das 40-jährige Jubiläum der DFB-Hilfe zu würdigen und ein Zeichen zu setzen.

Ein versprechen aus der wm 1986: menschlichkeit im fokus
Die DFB-Hilfe, aus der später die Egidius-Braun-Stiftung hervorging, hat ihren Ursprung in einem bewegenden Moment während der WM 1986 in Mexiko. Nach einem Besuch in einem Waisenhaus erkannte der DFB die Notwendigkeit, langfristig zu helfen. „Während der anstehenden WM werde ich zusammen mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf wieder ein Projekt der Mexico-Hilfe besuchen“, so Völler im kicker. „Diesmal eine von uns unterstützte Einrichtung in Mexiko-Stadt.“
Rudi Völler, der dem Kuratorium der Stiftung angehört und Mexiko seit Jahrzehnten verbunden ist, betont die Bedeutung dieser Reise. Es geht nicht nur um Fußball, sondern auch um die Verantwortung, die der DFB als Institution trägt. Die Hilfsprojekte konzentrieren sich auf Bildung, Gesundheit und soziale Integration benachteiligter Kinder und Jugendlichen.
Die Egidius-Braun-Stiftung, die aus der Mexico-Hilfe entstanden ist, hat in den vergangenen 40 Jahren unzählige Leben verändert. Die Zahl der unterstützten Menschen ist beeindruckend: Über 100.000 Kinder und Jugendliche haben von den Projekten profitiert. Doch die Arbeit ist noch lange nicht abgeschlossen. Die WM bietet eine ideale Plattform, um auf die Notwendigkeit von sozialem Engagement aufmerksam zu machen und weitere Unterstützung zu mobilisieren.
Die Reise von Neuendorf und Völler ist somit ein starkes Signal. Sie zeigt, dass der DFB seine gesellschaftspolitische Verantwortung ernst nimmt und sich aktiv für eine bessere Welt einsetzt. Es ist ein Versprechen, das weit über die Fußballplätze hinausgeht und die Werte des Fairplay und der Solidarität verkörpert.
