Real madrid: arbeloa fordert kampfgeist in münchen!

München – Nach der knappen Niederlage im Hinspiel gegen den FC Bayern München mahnt RealMadrid-Trainer José Luis Arbeloa zur Geschlossenheit und bedient sich der großen Worte. Er glaubt fest daran, dass seine Mannschaft in der bayerischen Arena den Anschluss an die europäischen Crème de la Crème wiederherstellen kann – und er wird alles daran setzen, diesen Glauben zu vermitteln.

Die schiedsrichterentscheidungen werfen fragen auf

Arbeloa ließ seine Kritik an der Leistung der Schiedsrichter nicht ungelabelt. Die gelbe Karte für Tchouaméni erschien ihm fragwürdig, und die harte Einlage gegen Mbappé hätte seiner Meinung nach rot sehen müssen. „Das sind Entscheidungen, die man nicht nachvollziehen kann“, so der Coach, der sich sichtlich über die strittigen Szenen ärgerte.

Die Absenz von Tchouaméni im Rückspiel wird eine Herausforderung darstellen, doch Arbeloa ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft auch ohne den französischen Mittelfeldspieler eine starke Leistung erbringen wird. „Wir haben Alternativen, und ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden werden.“

Mbappé, bellingham und die taktische marschroute

Mbappé, bellingham und die taktische marschroute

Ein besonderes Augenmerk richtete Arbeloa auf die Einsatzzeiten von Mbappé und Bellingham. Während er betonte, dass die Pausen von Bellingham Teil eines langfristigen Plans seien, lobte er Mbappés Engagement und seine Fähigkeit, Spiele zu entscheiden. „Ich möchte Mbappé sehen, der jeden Tag der beste Spieler der Welt ist.“ Er betonte, wie wichtig Bellingham als Spielmacher und Antreiber sei, besonders in schwierigen Situationen wie in München.

Die Defensive wurde ebenfalls thematisiert. Arbeloa machte deutlich, dass Fehler im Aufbauspiel teuer zu Bußen drohen, insbesondere gegen Top-Mannschaften wie den FC Bayern. „Jeder Fehler ist ein Tor.“, stellte er fest. Er forderte von seinen Spielern mehr Konzentration und eine schnellere Reaktion auf Ballverluste.

Neuer's Leistung wurde von Arbeloa gewürdigt, der betonte, dass sein Team ausreichend Chancen kreiert habe, um das Spiel zu entscheiden. „Wir haben gezeigt, dass wir ihnen wehtun können. Wir hätten auch mehr Tore schießen können.“ Er gab zu, dass man im Bernabéu zwar enttäuscht sei, aber in München alles investieren werde, um den Sieg zu erringen. „Wir fahren nicht nur hin, sondern wollen gewinnen.“, versprach er.

Die Motivation seiner Spieler lobte er ausdrücklich: „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die unbedingt gewinnen will.“, sagte er mit einem Augenzwinkern. Und mit diesem unbändigen Willen und dem unbändigen Glauben an die eigenen Fähigkeiten wird Real Madrid am Dienstag in München alles daran setzen, das Unmögliche möglich zu machen – und die Champions League wieder ins Bernabéu zu holen.