Prömel rettet hoffenheim einen punkt – wolfsburg bleibt in der todeszone
Grischa Prömel köpft in der 83. Minute das 1:1 und verhindert, dass die TSG Hoffenheim gegen den VfL Wolfsburg in die eigene Falle tapst. Die Kraichgauer dominierten 80 Minuten lang, kassierten aber ausgerechnet durch Konstantinos Koulirakis den Rückstand. Ergebnis: Platz drei rutscht ins Wanken, der VfL bleibt auf 17.

Heckings horror-comeback
Dieter Hecking wollte den Befreiungsschlag, doch seine Wölfe liefen 65 Minuten lang wie gelähnt hinterher. Der Führungstreffer fiel aus dem Nichts – Christian Eriksens Ecke, Koulirakis’ Kopfball, 0:1. Selbst danach wirkte der neue Coach wie angewurzelt an der Linie, während seine Elf nur noch verteidigte. Die Quittung folgte auf dem Silbertablett: Prömel schraubte sich in den Strafraum und nagelte die Kugel ins linke Eck. Hoffenheims 16. Ecke gegen Wolfsburgs eine – die Statistik lügt nicht.
Die TSG spielt weiter Champions-League-Fußball, doch der Glanz ist angekratzt. Mit 50 Punkten beträgt der Vorsprung auf Verfolger Leipzig nur noch drei Zähler. Christian Ilzer schüttelte nach Abpfiff den Kopf: „Wir haben alles gemacht – außer das zweite Tor.“
Bei den Niedersachsen dagegen riecht es nach Relegation. 21 Punkte, nur zwei mehr als das Schlusslicht. Die nächste Chance gegen Bremen kommt schnell, aber der Gegner ist hungrig. Hecking biss sich auf der Pressekonferenz auf die Lippe: „Ein Punkt ist besser als nichts, wir müssen jetzt liefern.“
Der Europapokal rückt für Hoffenheim in Reichweite, doch die Konkurrenz atmet im Nacken. Der Abstiegskampf der Wölfe beginnt erst richtig – und die Uhr tickt laut.
