Politano: der albtraum für milan wird wahr!
Neapel bebt, und die Gründe sind vielfältig – doch einer sticht besonders hervor: Matteo Politano. Der Stürmer des SSC Neapel hat es wieder einmal getan und dem AC milan einen Strich durch die Erfolgskalkulation gezogen. Mit seinem späten Tor zum 2:1-Sieg sorgte er nicht nur für Jubel in Neapel, sondern auch für Enttäuschung und Frustration im Lager der Rossoneri. Ein Mann, der scheinbar eine besondere Vorliebe dafür entwickelt hat, die Mailänder zu ärgern.
Eine fast schon unheimliche bilanz
Die Geschichte von Politano und dem AC milan ist mehr als nur eine Rivalität – sie ist eine Serie von persönlichen Erfolgen für den Azzurri-Spieler. Bereits 2016, als er noch das Trikot von Sassuolo trug, erzielte er ein Tor gegen die Mailänder, wenn auch in einer 4:3-Niederlage. Seitdem, im Trikot von Inter und nun Neapel, hat er seine Torquote gegen milan kontinuierlich hochgehalten. Sieben Treffer in insgesamt sieben Partien – eine statistische Anomalie, die milan-Fans schlaflose Nächte bereitet.
Sein Freund Lorenzo Spinazzola bestätigte die These: "Ja, es ist wirklich seine Lieblingsbeute. Er scheint eine besondere Verbindung zu diesem Spiel zu haben." Die Erinnerungen an vergangene Duelle sind tief in den Köpfen der milan-Fans verankert. Das Tor im März 2021, das Pioli den Scudetto kostete, die Elfmeter im folgenden Jahr – Politano hat immer wieder den entscheidenden Moment genutzt, um zuzuschlagen.
Die Vergangenheit wirft lange Schatten
Die Verbindung zwischen Politano und Milan begann im Jahr 2016. Ein unglücklicher Fehlpass von De Sciglio ermöglichte Politano, für Sassuolo zu treffen. Auch im folgenden Jahr konnte er die Mailänder mit einem Fernschuss bezwingen. Nach seinem Wechsel zu Inter blieb er torlos, doch das Kapitel des Unfriedens war noch nicht abgeschlossen. Seit seinem Wechsel zu Neapel im Januar 2020 hat er seine Torjagd gegen Milan wieder aufgenommen. Ein diagonales Schuss, ein Elfmeter – Politano hat immer wieder nachgelassen. Die Reaktionen der Milan-Fans waren dementsprechend heftig, begleitet von einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert.

Ein spiel mit der zeit
In den letzten drei Saisons setzte Politano die Serie fort, immerhin ein Tor pro Jahr. Doch es gibt einen besonderen Umstand: Alle diese Treffer fielen im Maradona-Stadion. Der aktuelle Sieg ist somit der jüngste in einer langen Reihe von Erfolgen gegen Milan. Ein Tor, das nicht nur drei Punkte für Neapel bedeutete, sondern auch die Scudetto-Hoffnungen von Milan im Keim erstickte.
Antonio Conte hatte das Talent des Spielers bereits geahnt: "Ich hatte ihm schon in der Vorbereitung gesagt, dass er von der Bank kommen und das Spiel entscheiden würde – und so kam es.“ Ein prophetisches Statement, das die Genialität von Politanos Spiel verdeutlicht.
Die jüngste Packarie, ein Linksschuss, der Maignan keine Chance ließ, untermauert diese unglaubliche Bilanz. Politano hat einmal mehr bewiesen, dass er ein Mann für besondere Momente ist – und für Milan-Fans ein Albtraum, der immer wieder zurückkehrt.
