Politano: der albtraum für milan lebt weiter!

Neapel bejubelt einen weiteren Sieg, während Milan erneut am falschen Ende steht. Und wieder war es Matteo Politano, der den entscheidenden Treffer erzielte und damit die Hoffnungen der Rossoneri auf den Scudetto im Maradona-Stadion begrub. Ein Mann, eine Legende – zumindest für die Tifosi in Mailand.

Die lange geschichte des unbehagens

Die lange geschichte des unbehagens

Die Rivalität zwischen Politano und Milan reicht weit zurück, bis ins Jahr 2016, als er im Trikot von Sassuolo bereits einen frühen Ausgleich markierte. Seitdem scheint er eine Art persönliches Duell mit den Mailändern zu führen, eine Art Rache für vergangene Snubs oder verpasste Chancen. Antonio Conte hatte es bereits angekündigt: Politano würde das Spiel entscheiden, und so geschah es.

Sieben Tore in der Serie A gegen Milan – eine bemerkenswerte Bilanz, die von seinem Freund Federico Spinazzola bestätigt wird. Jedes Tor, jede Aktion gegen die Rossoneri scheint von einer tiefenhaften Motivation getragen zu sein. Die Erinnerungen der Milan-Fans an seine Treffer sind alles andere als angenehm. Die Gesichter der Tifosi, als er den Ball im Netz versenkte, sprachen Bände.

Der früheste Treffer datiert aus 2016, als Politano im Sassuolo-Trikot profitierte, als De Sciglio einen kapitalen Patzer produzierte. Im darauffolgenden Jahr wiederholte sich das Szenario, erneut traf Politano für Sassuolo und hielt Milan auf Distanz. Ein kurzer Zwischenstopp bei Inter brachte ihm keine Torerfolge gegen Milan, doch nach seinem Wechsel zu Napoli im Januar 2020 entfachte sich seine Torjagd erneut.

Im März 2021 traf er in einem leeren Meazza-Stadion zum 1:0, ein Treffer, der Pioli den entscheidenden Vorteil im Titelrennen kostete. Und im vergangenen Jahr wiederholte er den Coup, erneut traf er zum 1:2. Die Milan-Fans, die anwesend waren, quittierten dies mit einem Pfeifkonzert, das Politano mit einem theatralischen Griff an die Ohren beantwortete – eine Geste, die die Rivalität weiter anheizte.

Auch in der abgelaufenen Saison ließ er den Milan nicht ungeschlagen. Ein Freistoß im Jahr 2023, ein Volleyschuss im Jahr 2024. Und jetzt, gestern Abend, erneut ein Treffer für Napoli – ein Schlag ins Gesicht für die Rossoneri und ein weiterer Eintrag in die lange Liste seiner Erfolge gegen Milan.

Die Serie von Treffern gegen Milan ist beeindruckend. Drei Jahre, drei Tore – jeweils im Maradona-Stadion. Ein Muster, das sich hartnäckig hält. Politano scheint in Neapel eine besondere Energie zu schöpfen, wenn es darum geht, Milan zu besiegen. Er ist mehr als ein Spieler; er ist ein Symbol für die anhaltende Rivalität zwischen diesen beiden Vereinen.

Die Tifosi des AC Mailand müssen sich eingestehen: Matteo Politano ist ihr persönlicher albtraum.