Pokalfinale: vfb-erinnerungen wecken – so triumphierten die stuttgarter 2025!
Berlin bebt, die Fans jubeln – und der VfB Stuttgart steht zum zweiten Mal in Folge im DFB-Pokalfinale! Vor dem Duell gegen den FC Bayern München werfen wir einen Blick zurück auf den sensationellen Triumph von 2025 gegen Arminia Bielefeld. Ein Sieg, der mehr war als nur ein Pokal – er war der Auftakt einer neuen Ära.
Ein favorit, der sich beweisen musste
Im Gegensatz zum diesjährigen Finale gegen Bayern, ging der VfB 2025 als klarer Favorit ins Spiel. Doch die Bielefelder, ein Drittligist mit dem Ruf, selbst gestandene Bundesligisten aus dem Pokal zu werfen, ließen sich nicht einschüchtern. Und sie zeigten früh, dass sie diesen Ruf auch im Finale bestätigen wollten. Ein Lattentreffer in den ersten Minuten ließ die Stuttgarter Fans kurz zusammenzucken – ein Weckruf, wie wichtig es war, konzentriert zu bleiben.
Doch der VfB fand schnell seinen Rhythmus. Die Mannschaft nutzte ihre Chancen konsequent und ließ den Bielefeldern kaum Luft zum Atmen. Innerhalb von 13 Minuten erzielten Nick Woltemade, Enzo Millot und Deniz Undav drei Treffer – ein deutliches Zeichen der Dominanz.

Historische einwechslung und kuriose tore
Auch in der zweiten Halbzeit ließ der VfB nicht nach. Julian Kania, der erst in der 66. Minute eingewechselt wurde, schrieb Geschichte, als er als erster Drittligaspieler in einem Pokalfinale traf. Ein Moment, der für immer in die Annalen des deutschen Fußballs eingehen wird. Und dann kam Josha Vagnoman – mit einem Eigentor, das für Gesprächsstoff sorgte. Ein Kopfball, der statt ins gegnerische Tor im eigenen Netz landete. Ein kurioser Moment, der das Spiel zwar nicht mehr beeinflussen konnte, aber für zusätzliche Spannung sorgte.
Die Freude über den Sieg war dennoch ungetrübt. Nach dem Abpfiff brach ein regelrechter Jubelsturm aus. Die Fans stürmten das Feld, die Spieler feierten ausgelassen und Trainer Sebastian Hoeneß beendete die Pressekonferenz mit einem humorvollen „Abbruch! Schönen Abend euch, wir sind weg.“
Der Empfang in Stuttgart war legendär. Oberbürgermeister Frank Nopper würdigte die Leistung der Mannschaft, bevor ein Siegeszug durch die Stadt stattfand, der mit einem riesigen Fanfest auf dem Schlossplatz gipfelte. Fast 35.000 Fans feierten den Pokalsieg – ein unvergesslicher Moment für den VfB und seine Anhänger.
Die Erinnerung an den Triumph von 2025 soll den VfB Stuttgart im bevorstehenden Finale gegen Bayern München beflügeln. Denn eines ist klar: Die Stuttgarter wissen, wie man einen Pokal gewinnt – und sie wollen ihn unbedingt verteidigen.
