Pogacar dominiert erneut: lipowitz festigt podiumsplatz!

Tadej Pogacar hat bei der Tour de Romandie erneut seine Klasse demonstriert und die vierte Etappe souverän gewonnen. Doch der Auftritt von Florian Lipowitz war ebenso beeindruckend und untermauert seine Ambitionen für die Tour de France. Ein Duell auf Augenhöhe, das die Fans begeisterte.

Lipowitz

Lipowitz' starke vorstellung: ein versprechen für frankreich

Die Königsetappe von Broc nach Charmey wurde zu einem Fest für den slowenischen Weltmeister, doch Florian Lipowitz hielt bis kurz vor Schluss beeindruckend dagegen. Lange Zeit klebte der 25-Jährige am Hinterrad von Pogacar, zeigte eine außergewöhnliche Form und bewies, dass er zu den besten Fahrern der Welt zählt. Erst in den letzten Kilometern, als Pogacar das Tempo jäh erhöhte, musste Lipowitz abreißen lassen. Der Rückstand von 14 Sekunden im Ziel ist nebensächlich – die Leistung selbst ist der Gewinn.

Ein Blick auf die Zahlen spricht eine deutliche Sprache: Lipowitz liegt nun 35 Sekunden hinter Pogacar in der Gesamtwertung und hat fast anderthalb Minuten auf den Franzosen Lenny Martinez, der den dritten Platz einnimmt. Eine Podiumsplatzierung in der Schweiz scheint somit realistisch. „Ich bin super glücklich mit dem Tag heute“, sagte Lipowitz nach dem Rennen. „Den letzten Kilometer beim Anstieg war ich am Limit. Ich konnte nicht tiefer gehen.“ Seine Form stimmt, das Rennen zu Rennen merklich besser wird, und die Vorfreude auf eine Pause nach Romandie ist groß.

Die konstanten Ergebnisse von Lipowitz – Platz drei bei der Katalonien-Rundfahrt, Platz zwei im Baskenland und nun erneut Platz zwei in der Romandie – zeigen eine beeindruckende Entwicklung und lassen auf eine erfolgreiche Tour de France hoffen. Pogacar mag die Rennen dominieren, aber Lipowitz hat bewiesen, dass er ein ernstzunehmender Gegner ist und die Fähigkeit besitzt, ganz oben mitzufahren. Die Frage ist nicht, ob er das Podium erreicht, sondern wie knapp der Kampf um die vordersten Plätze werden wird.