Playoff-rennen in der nhl: oilers patzen, sens auf kurs!

Die Spannung im Kampf um die Playoff-Tickets in der NHL erreicht ihren Höhepunkt. Während die Edmonton Oilers am Mittwochabend eine bittere Niederlage einstecken mussten, setzen andere Teams wie die Ottawa Senators und die Detroit Red Wings ihre beeindruckenden Leistungen fort. Ein Blick auf die wichtigsten Entwicklungen und wer sich nach den letzten Spielen in Position gebracht hat.

Draisaitls fehlen wie ein schlag für edmonton

Die Edmonton Oilers, weiterhin ohne ihren Starstürmer Leon Draisaitl, mussten sich den Utah Mammoth mit 5:6 in der Overtime geschlagen geben. Das Fehlen des deutschen Superstars wiegt schwer, und die Niederlage setzt die Oilers unter Zugzwang. Interessanterweise trug Draisaitls Nationalmannschaftskollege J. J. Peterka mit seinem Treffer zum Erfolg Utahs bei – ein kaum zu fassbarer Moment!

Die Oilers befinden sich mit 88 Punkten in der Pacific Division in einer schwierigen Lage, haben aber mit vier ausstehenden Spielen noch alle Chancen auf die direkte Qualifikation oder zumindest einen Wildcard-Platz. Die Utah Mammoth hingegen festigen ihre Position als Erster im Wildcard-Ranking im Westen.

Sens beeindrucken, red wings kämpfen

Sens beeindrucken, red wings kämpfen

Ein deutliches Zeichen sendeten die Ottawa Senators, die die Tampa Bay Lightning mit 6:2 bezwangen. Tim Stützle brillierte mit einem Tor und zwei Assists und führte sein Team einen entscheidenden Schritt näher an die Playoffs. Mit 92 Punkten liegen die Senators komfortabel auf dem zweiten Platz im Wildcard-Ranking des Ostens und haben bereits zwei Punkte Vorsprung auf die Columbus Blue Jackets.

Letztere sorgten ihrerseits für Furore, indem sie das Verfolgerduell bei den Detroit Red Wings mit 4:3 nach Penaltyschießen für sich entschieden. Moritz Seider markierte einen Assist, doch die Red Wings verpassten mit drei Punkten Rückstand auf die Playoff-Ränge die Qualifikation. Die Tatsache, dass ein Penaltyschießen den Ausschlag gibt, unterstreicht die Dramatik der aktuellen Situation.

Sturm verpasst vorzeitigen einzug, reichel unauffällig

Sturm verpasst vorzeitigen einzug, reichel unauffällig

Auch der ehemalige Bundestrainer Marco Sturm mit den Boston Bruins verpasste den vorzeitigen Einzug in die Meisterrunde. Die Bruins unterlagen den Carolina Hurricanes mit 5:6 nach Verlängerung. Ein eigener Sieg und Patzer der Konkurrenz hätten Boston die Wildcard sichern können, doch das war nicht der Fall. Lukas Reichel blieb in diesem Spiel unauffällig. Trotz des Rückschlags haben die Bruins mit sechs Punkten Vorsprung auf die Blue Jackets weiterhin sehr gute Chancen.

Das Rennen um die Playoff-Tickets ist damit weiter offen und verspricht spannende Endphasen in beiden Conferences. Es bleibt abzuwarten, welche Teams sich letztendlich die begehrten Tickets für die Meisterrunde sichern werden. Die Verteilung der Punkte deutet auf eine nervenaufreibende Schlussphase hin, in der jeder Sieg und jedes Unentschieden von Bedeutung ist. Die Fans dürfen sich auf packende Duelle freuen.