Playoff-halbfinale: dramatische siege in davos und fribourg!
Die Schweizer Eishockey-Playoffs lieferten am gestrigen Abend zwei packende Halbfinalspiele, die die Zuschauer in Atem hielten. Während in Davos ein knappes Match entschieden wurde, präsentierte sich Fribourg-Gottéron als kämpferisch und entschlossen.
Davos setzt sich knapp gegen zsc lions durch
Das Duell zwischen dem HC Davos und den ZSC Lions war von Anfang an ein enges Rennen. Bereits in der sechsten Minute eröffnete Mikko Lehtonen den Torreigen, auch wenn der Pass zunächst missglückte und Adam Tambellini die Scheibe letztendlich zu Matej Stransky weiterleitete. Hrubec war geschlagen, der Startschuss für ein intensives Spiel war gegeben. Die Zürcher zeigten sich jedoch nicht geschlagen und konnten durch Chris Baltisberger im ersten Drittel noch ausgleichen. Ein Penalty von Zadina im zweiten Drittel brachte Davos erneut in Führung, doch erneut konterte Baltisberger und stellte den Spielstand wieder her. Der entscheidende Moment kam erst kurz vor Spielende, als Simon Knak – der ab der kommenden Saison für die ZSC Lions spielen wird – mit einem präzisen Schuss die Entscheidung brachte. Stranskys leeres Tor machte den Sieg für Davos perfekt.

Fribourg-gottéron bezwingt genf-servette nach spannendem spiel
Auch in Fribourg entwickelte sich ein spannungsgeladener Abend. Genf-Servette ging in der 22. Minute durch Jesse Puljujärvi in Führung, der in Topform ist und durch eine finnische Kombination den Puck im Netz versenkte. Doch Fribourg-Gottéron ließ sich nicht unterkriegen und antwortete nur wenige Minuten später durch Attilio Biasca, der Stephane Charlin mit einem unhaltbaren Schuss überraschte. Christoph Bertschy sorgte im weiteren Verlauf des Spiels für die erneute Führung der Heimmannschaft, nachdem er zuvor bereits den Assist zum ersten Treffer beigesteuert hatte. Ein hitziger Check von Puljujärvi gegen Maximilian Streule sorgte zudem für Gesprächsstoff, wobei der Finnen ungeschoren davonkam. Nathan Marchon machte schließlich den Sieg für Fribourg-Gottéron perfekt, indem er den Puck ins leere Tor von Genf-Servette schoss. Die Torhüter Hrubec und Aeschlimann bewiesen sich als entscheidende Faktoren in dieser Serie.
Die Halbfinalserie verspricht weitere spannende Duelle und wird zeigen, welche Teams sich in der Endphase der Playoffs behaupten können. Die Leistungen der Spieler und die taktischen Kniffe der Trainer werden dabei entscheidend sein.
